Solothurn

«Verikoko» bietet Balsam fürs Auge und fürs Herz

«Verikoko», der Laden von Dora Stalder Kiefer (l.) und Doris Hofmann.

«Verikoko», der Laden von Dora Stalder Kiefer (l.) und Doris Hofmann.

Im neuen Laden Verikoko an der Bielstrasse in Solothurn werden Dekor, Geschenke und Kleider in alten Apothekermöbeln angeboten.

Wieder lebt an der Bielstrasse 9 ein lang verborgenes Ambiente neu auf: Die hölzernen Arzneiregale der früheren Centralhof-Apotheke von Robert Geissler sind wieder zu sehen, nachdem dessen Ehefrau Ruth Geissler dort in den vergangenen 14 Jahren ein Blumengeschäft betrieb. Doch es ist nicht Medizin, das die neuen Geschäftsinhaberinnen Dora Stalder Kiefer und Doris Hofmann anbieten, dafür Balsam fürs Auge und fürs Herz.

Mit ihrem Laden Verikoko bieten die beiden Frauen hier seit vergangener Woche Dekor, Geschenke und Kleider in Geisslers alten Apothekermöbeln an. «Ich war Kundin von Ruth Geissler und war deshalb nach ihrer Geschäftsaufgabe diesen Juni interessiert, die Ladenfläche zu übernehmen», sagt Stalder. Jedoch wollte sie als Neuunternehmerin den Betrieb nicht alleine führen und hat Hofmann mit ins Boot geholt.

Beide kennen sich von ihrer Arbeit im sozialen Bereich – genauer aus dem Theresiahaus. Den Namen Verikoko – griechisch für Aprikose – steuerte Künstlerin Nadja Lerch bei, die ihre Werke unter diesem Namen unterhielt und die Marke nicht mehr benötigte.

Zurzeit ist Lerchs figürliche Kunst auch im Verikoko zu sehen. Die Geschäftsinhaberinnen möchten inskünftig Kunst in ihr Ladenkonzept integrieren: «Drei mal pro Jahr wollen wir eine Ausstellung lancieren», so Stalder.

Damit geben sie ihrem Traum des eigenen Ladens noch mehr Form: «Wir möchten ein spezielles Geschäft betrieben, das sich von einem 08/15-Angebot abhebt», sagt Stalder. Die Zielgruppe soll Jung bis Alt umfassen. (ak)

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