Solothurn

Untere Steingrubenstrasse wird saniert

... in diese Richtung aber ab 1. Oktober nicht mehr.

... in diese Richtung aber ab 1. Oktober nicht mehr.

Wegen Sanierung wird die Untere Steingrubenstrasse in Solothurn ab 1. Oktober für elf Monate einseitig gesperrt.

Bis jetzt hatte der «Fernwärme-Grabenkrieg» die Untere Steingrubenstrasse zwar wie weite Stadtteile andernorts auch im Griff. Doch jetzt wirds erst happig: Vom 1. Oktober bis voraussichtlich September 2013 wird die Strasse zumindest in einer «ersten Phase» nur noch stadteinwärts zu befahren sein, nicht aber Richtung Steingruben und Rüttenen. «An den Fernwärmearbeiten liegt es nicht», betont Stefan Schluep, Projektleiter Fernwärme der Regio Energie Solothurn, «im Bereich untere Steingrubenstrasse sind wir bis Anfang Oktober durch und die Kantonsschule, das Fegetz-Schulhaus sowie das Kloster Nominis Jesu ans Fernwärmenetz werden angeschlossen sein.»

Bis auf die Arbeiten am Postplatz und die letzten, jetzt noch vorangetriebenen an der Unteren Steingrubenstrasse sei der «Fernwärme-Nordast» von der Vorstadt bis zur Kantonsschule fertiggestellt. «Im Stadtpark finden derzeit nur noch Instandstellungsarbeiten statt», so Schluep.

Strassentausch mit Folgen

Was jetzt aber noch «einschenkt» ist die eigentliche Sanierung der Unteren Steingrubenstrasse, zurückzuführen auf einen «Strassentausch»: Der Kanton tritt die Untere Steingrubenstrasse an die Stadt Solothurn ab, und die neue Eigentümerin übernimmt diese nur in saniertem Zustand. Dabei spielt die Regio Energie zwar weiterhin eine Rolle, «müssen wir doch die Wasserleitung ab der Einmündung der Oscar-Miller-Strasse bis zur Grenchenstrasse erneuern.»

Die Oscar-Miller-Strasse erschliesst die neuen Wohnüberbauung Sphinxmatte ab der Unteren Steingrubenstrasse auf der Höhe der Kulturgarage. Insgesamt stehen neben diesen Werkleitungs- auch Strassenbau- und Belagsarbeiten an, welche rund elf Monate in Anspruch nehmen.

Was alles geplant ist

Wie lange die «erste Phase» dauert und die Untere Steingrubenstrasse stadtauswärts gesperrt bleibt, hängt wohl vom Wetter und dem Verlauf der Arbeiten ab. Ob es dann für mehrere Monate zu einer Sperrung stadteinwärts kommen wird, lässt die erfolgte Bauausschreibung noch offen. Immerhin ist von «teilweise eingeengten Fahrspuren» und einer Verkehrsregelung über eine Lichtsignalanlage die Rede. Auch wird für die Buslinie4 an der Bergstrasse eine provisorische BSU-Haltestelle «Bergstrasse» eingerichtet.

Aber auch Anstösser werden dort unter Leidensdruck kommen: «Lokal können bei Ein- und Ausfahrten Verkehrsbehinderungen auftreten. Vorübergehende Schliessungen oder Verlegungen von privaten Zufahrten und Zugängen sind möglich», wird festgehalten. Und auch der Leidensweg der Fussgänger hat an der Unteren Steingrubenstrasse noch lange kein Ende. Sie werden – so das Behördendeutsch – «innerhalb der Baustelle umgeleitet.»

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