Solothurn
Umstyling für den Kreuzackerpark: Diese Massnahmen hat die Stadt ergriffen

In mehreren Schritten wertet die Stadt Solothurn derzeit den Kreuzackerplatz auf. Derzeit laufen Arbeiten beim Rollhafen.

Fabio Vonarburg
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Derzeit läuft die Neubepflanzung im Kreuzackerpark.

Derzeit läuft die Neubepflanzung im Kreuzackerpark.

Fabio Vonarburg

Nein, bislang war er nicht unbedingt eine Schönheit, der Kreuzackerpark in der Vorstadt. Anstatt zum Verweilen lud er vor allem zum Durcheilen ein. Häufig über die direkten Trampelpfade statt über den offiziellen Weg. Nun hat sich die Stadt seiner angenommen und verpasst dem Park ein Umstyling.

In den Fokus der Stadt ist der Park in der Vorstadt mit dem Neubau des Berufsbildungszentrum Solothurn-Grenchen geraten und der damit gestiegenen Bedeutung des Parks als Aufenthaltsort. Das Ziel der Stadt: Den Park und dessen Bedeutung aufwerten und stärken. «Der wichtige Grünraum in der Stadt Solothurn soll seiner Bedeutung wieder gerecht werden können», teilt Andrea Lenggenhager, Leiterin des Stadtbauamts, auf Anfrage mit.

So wurde als Sofortmassnahme in den letzten zwei Jahren Rodungen der Kleingehölze vorgenommen, «um eine durchlässige und transparente Parksituation entstehen zu lassen». Zudem wurde das chaussierte Band parallel zum Weg an der Quaianlage bis zum Kreuzackerpark weitergezogen. Die Aufwertung geschehe in Teilschritten und im Zuge der Unterhaltsarbeiten, teilt Lenggenhager mit. So läuft derzeit die Aufwertung des Rollhafens und die westliche Grünfläche. Durch das Entfernen der Sträucher soll dieser wieder eine grössere Bedeutung erhalten «und tritt als historisches Element wieder in den Vordergrund».

Die Bewilligung für den Metallzaun fehlte

Wer derzeit am Kreuzackerpark vorbeiläuft, sieht, dass bereits mit der Neubepflanzung begonnen wurde. Und den ganz aufmerksamen Beobachter fällt auf, dass der Metallzaun verschwunden ist. Dieser sei einst als Sofortmassnahme errichtet worden, um zu verhindern, dass Personen ihr Geschäft in den Büschen verrichten, teilt Lenggenhager mit. «Jedoch wurde dieser Zaun ohne Bewilligung und ohne Absprache mit der Denkmalpflege erstellt und musste wieder entfernt werden.» Die neue tiefe Bepflanzung sei jetzt so gewählt worden, «dass die Durchlässigkeit sichergestellt und somit auf einen Zaun verzichtet werden kann».

Der letzte Schritt der Aufwertung soll in den kommenden beiden Jahren mit der Sanierung der Wege erfolgen. Dabei wird die Wegführung optimiert, mit dem Anspruch, ein zielgerichtetes Vorankommen zu verbessern. «Die Anpassung richtet sich an den heutigen Trampelpfaden aus», teilt Andrea Lenggenhager mit.