Filmtage
Ueli Maurers Pommes-Frites sind der Renner

Am Mittwochabend wurde der Film «Ueli Maurers Pommes-Frites-Automat» zum zweiten Mal an den Solothurner Filmtagen gezeigt. Dabei wurde die Erfindung des Bauern präsentiert. Auch Ueli Maurer und Regisseur Stephan Hille wohnten der Filmvorstellung bei.

Lea Durrer
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Entwickler Ueli Maurer (links) bei seiner Ankunft im Canva. Sein Automat wird mit grossem Interesse begutachtet.
10 Bilder
Regisseur Stephan Hille und Ueli Maurer vor dem Automaten
Bauer Ueli Maurer mit seinem Pommes-Frites-Automaten zu Gast im Solothurner Kino Canva
Ueli Maurer gibt TeleM1 ein Interview
Hier werden die Portionen bestellt. Das Display gibt auch die Übersicht, wie weit die nächste Portion schon ist.
Severino Bottlang (arbeitet für Sevicepartner des Vertreibers Thurpiere) hat alles im Griff.
Die Portion Pommes gibts für 3 Franken. Die Frites kommen ungesalzen aus dem Automaten.
Portion Pommes aus Ueli Maurers Automat
Nach der Filmvorstellung gibts nochmals eine lange Schlange vor dem Pommes-Frites-Automaten
Alle wollen von den Frites probieren

Entwickler Ueli Maurer (links) bei seiner Ankunft im Canva. Sein Automat wird mit grossem Interesse begutachtet.

Lea Durrer

Gross steht er im Foyer des Kino Canvas da, der Automat. Er heisst «Potato» und kann innerhalb von drei Minuten feine Pommes-Frites produzieren.

Dass der Automat einwandfrei funktioniert, konnten die Kinogänger am Mittwochabend vor und nach der Vorstellung des Films «Ueli Maurers Pommes-Frites-Automat», in dem es um die Entwicklung dieses Automaten geht, gleich selbst feststellen.

25 Kilogramm gefrorene Pommes-Frites haben in der eingebauten Gefriertruhe Platz. Von dort aus werden sie per Lift portionenweise zur Fritteuse im oberen Teil des Automaten transportiert. Sind sie goldig frittiert, fallen die Pommes vorne in die bereitsgestellte Tüte.

Bei der Filmvorführung wird aber nicht nur der Automat selbst präsentiert - auch der Erfinder, Kartoffelbauer Ueli Maurer aus Wallsellen, ist vor Ort. Der 70-Jährige ist sichtlich stolz auf seine Erfindung. Mehrere Jahre hat er herumgetüftelt, Millionen Franken investiert.

Zusammen mit Regisseur Stephan Hille posiert er vor der Vorführung für die Kameras, strahlt und schüttelt viele Hände. Auch eine Handvoll frischer Pommes-Frites landet in seinem Mund.

Der Film über ihn und seine Entwicklung stösst auf grosses Interesse. Der Kinosaal ist am Mittwoch beinahe auf den letzten Platz besetzt. Und auch die Schlange vor dem Pommes-Automaten ist lang. Die Wartezeit wird aber gerne in Kauf genommen.

Der erste Testlauf des «Potato» fand im 2013 statt, seither wird der Automat an verschiedenen Orten der Öffentlichkeit präsentiert.