384 Einsendungen musste die Redaktion auf ihre Richtigkeit überprüfen und die allermeisten enthielten die korrekten Lösungen. Gesucht wurde in der Frage 1 nach einem Haus mit viel «Flowerpower», und so stellte das Museum Blumenstein niemanden vor ein echtes Problem. Etwas heikler war offenbar die Frage 2 nach dem Bewohner des Bischofsitzes an der Baseltrasse: Statt Felix (Gmür) benannten einige Teilnehmende den Prälaten mit Franz, Fortunato oder auch Fortunate.

Noch mehr Falschlösungen brachte die Frage 3 nach dem früheren Tugginerhof mit: Der heutige Müllerhof wurde von etlichen Personen mit Mühlehof betitelt. Vor überhaupt keine Probleme gestellt sahen sich alle, die mitmachten, bei den Fragen 4 bis 6: Das Palais Besenval wurde ebenso eindeutig identifiziert wie das Sommerhaus der Familie de Vigier oder das Stadtpalais der Familie von Roll.

And the Price goes to ...

Und so hatte unsere Glücksfee, Redaktions-Praktikantin Annina Mathivannan, die delikate Aufgabe, aus über 350 richtigen Einsendungen die drei Glücklichen zu ziehen, die einen der drei Preise erhalten. Dass der dritte Preis, ein Ticket der Seilbahn Weissenstein, an Béatrice Schöni-Jeger aus dem fernen Breitenbach im Schwarzbubenland geht, beweist, dass unser Sommerwettbewerb weit über die Stadtgrenze hinaus auf ein Echo gestossen ist. Auch viele Leserinnen und Leser aus dem Wasseramt, dem Leberberg und dem angrenzenden Bernbiet lösten die Fragen meist richtig.

Doch die zwei ersten Preise blieben dann doch in der Stadt Solothurn: Der zweite Preis, zwei Tickets der Seilbahn Weissenstein, gewann Rebecca Stuber. Und ebenfalls in Solothurn wohnt Jacqueline Habegger, die Gewinnerin des Nachtessens, gesponsert vom Restaurant Hotel La Couronne. «Ich habe ein Buch über die alten Patriziersitze der Stadt Solothurn. Die Knacknuss war lediglich der Müllerhof». freute sich die Gewinnerin bei der Übergabe. Die Affinität zu alten Büchern ist bei ihr nicht überraschend: Jacqueline Lüthy arbeitet in der Buchhandlung Lüthy.