Neues Projekt
Über 100 Km im Wasser: Romano Mombelli durchschwimmt Jura-Seen

Am Montagmorgen ist Romano Mombelli auf seine Jura-Seen-Tour gestartet. Der Solothurner will innerhalb von fünf Tagen den Murten-, Neuenburger- und Bielersee durchschwimmen, um dann noch dem Lauf der Aare von Biel nach Solothurn zu folgen.

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Romano Mombelli vor dem Start zur Jura-Seen-Durchquerung.
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Das Team um Romano Mombelli
Es geht los
Romano Mombelli vor der Kulisse Murtens
Romano Mombellis Projekt Jura-Seen
Verpflegungspause für Romano Mombelli
Die erste Etappe ist geschafft. Der Solothurner absolviert die 8 Kilometer in knapp zwei Stunden.

Romano Mombelli vor dem Start zur Jura-Seen-Durchquerung.

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Den Auftakt zu dieser Premiere im Freiwasserschwimmsport bildete am Montag die Durchquerung des Murtensees, welche von Avenches Plage zum Camping Löwenberg führt.

Die ersten acht Kilometer hat er in gut zwei Stunden geschafft.

In den nächsten fünf Tagen warten mit den Durchquerungen des Neuenburger- und Bielersees sowie dem Aareteilstück von Biel nach Solothurn noch weitere anspruchsvolle Challenges auf Romano Mombelli.

Das Projekt beinhaltet vier Etappen, deren Distanzen zwischen 9 und 44 Kilometer variieren. Die Gesamtdistanz beträgt über 100 Kilometer. Mombelli hat einen Reservetag einberechnet, um je nach dem der Witterung Rechnung zu tragen.

Der 24-Jährige hat sich in den letzten Monaten intensiv auf seine Challenge vorbereitet. Er hat unzählige Kilometer an der türkischen Riviera unter der Leitung des deutschen Elitetrainers Dirk Lange absolviert. Zudem hat er mehrere Tage im kühlen Nass Nordfrankreichs trainiert.

Der Solothurner Extremschwimmer stellt sich immer wieder Herausforderungen im offenen Wasser und auch in Binnengewässern.

Sein grösstes Projekt im letzten Jahr war im Oktober der Versuch, den 44-50 km langen Kaiwi Kanal in Hawaii als erster Schweizer der Geschichte zu durchschwimmen. Die Quallen machten ihm aber einen Strich durch die Rechnung.

Im November 2015 legte Mombelli die 16 km lange Strasse von Bonifacio zwischen Korsika und Sardinien in 3 Stunden und 40 Minuten zurück. Der Solothurner unterbot damit den alten Rekord um ganze zwanzig Minuten und setzte einen neuen Massstab.

Ebenfalls Weltrekord war die Brienzersee-Längsquerung. (ldu)