Solothurn
Turnhalle Hermesbühl: «Qualitativ hochstehendes» Bauprojekt ist auf Kurs

Der Solothurner Gemeinderat brachte am Dienstagabend den Neubau der Turnhalle im beim Hermesbühl-Schulhaus um einen Schritt weiter. Er genehmigte den dazu nötigen Gestaltungsplan für das Schulhaus-Areal.

Andreas Kaufmann
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Visualisierung des Siegerprojekts „Tripiti“
13 Bilder
So sehen die beiden Turnhallen vom Hermesbühl heute aus.
Turnhalle Hermesbühl
Das Siegerprojekt «Tripiti» innen
Das Modell von «Tripiti»
2. Rang: «Liaison»
So hätte beim Projekt «Liaison» die Turnhalle innen ausgesehen.
3. Rang: Projekt «Jura»
«Jura» innen
Das Projekt «Arena» wurde nach dem ersten Beurteilungsrundgang nicht mehr weiterverfolgt.
Ebenso das Projekt «Körper + Geist»...
... und «Periskop»
Die sechs besten Projekte werden im Jurasaal in der Jugendherberge Solothurn ausgestellt

Visualisierung des Siegerprojekts „Tripiti“

Zur Verfügung gestellt

Eines der Hauptgeschäfte anlässlich der Ratssitzung vom Dienstagabend war der Gestaltungsplan fürs Solothurner Schulhaus Hermesbühl. Dieser ist - wie generell in dieser Zone ab drei Geschossen - nötig, um den Neubau des Turnhallentraktes im «Hemmli» zu realisieren. Der Neubau im nordöstlichen Bereich des Schulhofs wird laut Andrea Lenggenhager mit 9,10 Metern unter der heutigen Höhe liegen.

Wie die Stadtbaumeisterin gestern weiter erläuterte, sei mit dem vorliegenden Gestaltungsplan ein «qualitativ hochstehendes» Bauprojekt sichergestellt. «Auch sollte das künftige Verkehrsaufkommen kleiner werden, da das Hallenbad wegfällt.» Das Projekt dürfte im September an die Urne kommen, vorausgesetzt, es folgen keine Einsprachen.

Zeichen für Tagesmutter-Einsätze gesetzt

Ebenfalls beschäftigte sich der Rat mit dem Leistungsauftrag zwischen dem kantonalen Verein Tagesfamilien und der Einwohnergemeinde. Nach Überführung des städtischen Vereins für Tagesmütter in den kantonalen Verein wurde nun der Leistungsauftrag, der einen ähnlichen Umfang und ähnliche Zielsetzungen vorsieht, bestätigt. Das jährliche Kostendach beträgt 60 000 Franken.

Gutgeheissen wurde auch die Auflösung der inaktiven Brühllandgenossenschaft. Damit gehen mitunter Grundstücke der projektierten Wasserstadt in den städtischen Besitz über. Verbunden damit ist ein neues Flurreglement. Auch wurde ein Kredit von 250 000 Franken für den Anschluss des Kunstmuseums ans Fernwärme-Netz und für die Sanierung der störungsanfälligen Heizungsanlage genehmigt.

Stuhlwechsel bei den Behörden

Weiter hatte sich der Rat mit Mutationen zu befassen: Nach der Demission von Gemeinderätin Daniela Gasche und dem Nachrücken von Mariette Botta wurde Melanie Martin als neues Ersatzmitglied bestätigt. Da Barbara Schnetz als CVP-Ersatzmitglied fürs Wahlbüro demissionierte, rückt Albert Kolaj nach. Ebenso wurde von der Demission von Corinne Widmer-Stocker als SP-Mitglied der Sportkommission Kenntnis genommen. Die Partei wird ersucht, einen Nachfolger zu melden.

Eine Mutation gibts auch in der Altstadtkommission: Hier wechseln Fabian Harder (Grüne) als bisheriges ordentliches Mitglied und Christian Stampfli als Ersatz ihre Plätze. Gaston Barth und als Ersatz Daniela Neuhaus wurden als Arbeitgeber-Vertretungen in der städtische Pensionskasse Bafidia bestätigt, ferner auch die Wahl der Versicherten-Vertreter Peter Lüthi und Roland Baumann zur Kenntnis genommen.

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