St. Ursenkathedrale

Turmkreuz der Kathedrale auf «Herz und Nieren» überprüft

Vor wenigen Wochen fiel eine Zierkugel des Turmkreuzes der St. Ursenkathedrale wegen eines durchgerosteten Haltebolzens herunter. Nun wurde der Zustand des Kreuzes unter die Lupe genommen.

In der Regel kommt es nur in Märchen vor, dass Gold vom Himmel fällt. Die Ausnahme macht Solothurn: So rutschte vor wenigen Wochen eine der Zierkugeln am Turmkreuz aus der Fassung und fiel aufs Chordach der Kathedrale. Dort beschädigte sie einige Ziegel, wonach sie schliesslich vor dem Eingang zum Turmaufstieg landete. Glücklicherweise kam dabei niemand zu Schaden.

Bolzen durchgerostet

Mittels eines 70-Meter-Krans wurden nun die übrigen Zierkugeln auf ihren Zustand überprüft. Toni Maccaferri von der Schlosserei Maccaferri bestätigt, dass das Turmkreuz mit einer Ausnahme in einwandfreiem Zustand sei. Der Bolzen, mit dem man die Kugel am Kreuz befestigt hatte, war durchgerostet. Deren Ablauföffnung für Regenwasser war verstopft, was schliesslich zur Korrosion des Bolzens führte.

Beruhigend dürfte wohl für viele Kirchengänger sein, dass bei der Kranaktion keine Freidenker am Werk waren, um das Turmkreuz abzumontieren...

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