Wiehnachtsmäret
Trotz Regen und Schnee sind die Organisatoren «mehr als zufrieden»

Regenschauer und Schneeflocken prägten die Ausstellung im Holzdörfli an der Aare. Die Organisatoren des Wiehnachtsmärets sind zufrieden — trotz einem weniger umsatzstarken Donnerstag als in den Vorjahren.

Silvia Rietz
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Hanspeter Bärtschi

Zum Start zwei Regentage, gefolgt von einem mit gelegentlichen Schneeflocken angereicherten Wochenende, lautet die klimatische Bilanz des achten Solothurner Wiehnachtsmärets. «Wir überstanden schon stürmische Zeiten. Vor ein paar Jahren windete es so stark, dass der Markt einen Tag lang geschlossen wurde», erinnert sich OK-Mitglied Kurt Steiner. Davon wurden die Veranstalter verschont, doch am Donnerstag goss es wie aus Kübeln. «Und dies am traditionell umsatzstärksten Tag, an dem wir traditionell einen Drittel des Umsatzes generieren», schiebt Kurt Steiner nach, der beim Glühweinausschenken den Puls der Besucher fühlte.

«Die Solothurner sind wetterfest und trotz Regen an den Soledurner Wiehnachtsmäret gekommen», freut sich OK-Mitglied Ursula Steiner, die mit strapazierfähiger Jacke und Hut den Himmelsgüssen trotzte und von Stand zu Stand pilgerte. Sie lobt das Helferteam, welches in einer «Nacht- und Nebelaktion» Nassflächen mit Holzspänen auslegte. Ihr Dank schliesst die Aussteller ein, die sich nicht beklagten, sondern mit den Gegebenheiten arrangierten. Als ruhender Pol im temporären Holzdörfli an der Aare unterstützte Ursula Steiner die Aussteller mit Rat und Tat.

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Mehr oder weniger zufrieden

Fränzi Richard und Ursi Zwahlen von der Seifensiederei Twin’s in Derendingen schätzten den Support des OKs. «Mit dem Verkauf sind wir glücklich. Da wir nur an der Adventsausstellung im Kapuzinerkloster und am Wiehnachtsmäret öffentlich präsent sind, kommen Kunden, egal ob es kalt oder angenehm ist, um sich mit wohlriechender Seife einzudecken.» Zum vierten Male dabei, harrten die Zwillinge erstmals an einem Donnerstagabend von 20 bis 21 Uhr ohne einen einzigen Besucher aus.

Auch Esther von Siebenthal-Bolz, die Strickgut und selbstgesponnene Angora-Wolle anbietet, weiss nur Positives zu berichten. Die selbst gestrickten Kleidchen, Mützen und Handschuhe für Bébés und Kleinkinder fanden guten Absatz. «Egal was Petrus beschert, die jungen Mütter kommen trotzdem und kaufen», resümiert die ehemalige Hebamme.

Einen dermassen ruhigen Samstag habe sie noch nie verzeichnet, erklärte demgegenüber Isabelle Feller, die am Stand der Bürgergemeinde Dekoartikel verkaufte und im Altersheim St. Katharinen arbeitet. Trotz miesem Wetter seien ihr die Leute jedoch freundlich begegnet und hätten das Kunsthandwerk bestaunt. Gutgelaunt staunten auch die Lamas aus dem Bucheggberg in die Runde, ungeachtet einiger nasser Tropfen. Die starken Regenfälle verhinderten hingegen, dass das Dampfboot St. Urs am Steg bei der Regio Energie anlegte. «Wegen dem Hochwasser konnten wir nicht unter der Brücke durchfahren und ankerten beim Lido», erzählt Willy Romann und konstatiert, da der Transport kostenlos sei, seien die Leute ungeachtet der Witterung mit dem Boot gefahren.

Umsatzstarker Sonntag

Aufwärmen konnten sich die Passagiere an den drei vom OK betriebenen Glühwein-Häusern, wo Becher um Becher über die Theke ging. Selbst am Sonntag fanden sich bereits am Vormittag erstaunlich viele zum Apéro ein. Überhaupt wird der Sonntag übereinstimmend als bester Markttag genannt. «Die paar Schneeflocken am Nachmittag zauberten eine einzigartige Stimmung. Richtig cool», stellt Martin Tschumi, Präsident Verein Pro Vorstadt, fest. Sein Drogerie-Stand bilanzierte am Sonntag einen Umsatz auf «hohem Niveau».

«Obwohl der ansonsten umsatzstärkste Donnerstag einen Einbruch brachte, den wir nicht aufholen konnten, sind wir mehr als zufrieden», blickt das Ehepaar Steiner auf den Wiehnachtsmäret zurück, der trotz Wetterkapriolen als atmosphärisch und erfolgreich erlebt wurde.

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