Solothurn
Traditionsbeiz «Leue» hat noch keinen Pächter

Die Solothurner Traditionsbeiz «Leue» wird noch innen ausgebaut. Wer künftig die Pacht übernimmt, steht noch nicht fest. Rolf Hug, der neue Besitzer des «Löwen», hat sich noch nicht entschieden.

Merken
Drucken
Teilen
Das Restaurant Löwen wurde zumindest äusserlich wieder in Form gebracht.

Das Restaurant Löwen wurde zumindest äusserlich wieder in Form gebracht.

Wolfgang Wagmann

In den letzten Jahren machte der «Leue», die ehemals florierende Genossenschaftsbeiz, höchstens noch an der Fasnacht «eine Falle». Doch dann erwarb Rolf Hug von der gleichnamigen Carrosseriefirma in Zuchwil die recht baufällige Liegenschaft und machte sich an die Sanierung. Nachdem nun die Gerüste entfernt worden sind, ist der massive Eckbau an der Schaal- und Löwengasse mit seiner grünen Fassade wieder gut ablesbar geworden. «Jetzt kommen dann noch die neuen Fenster und bis im Februar auch das Wirtshausschild wieder», erklärt der Besitzer.

Noch aber steht für Rolf Hug nicht fest, wer nach dem noch nicht erfolgten Innenumbau als Pächter mit welchem Konzept den «Leue» weiterführen wird. Fest steht für ihn aber, dass im Haus weiterhin ein Restaurant bleiben soll.

Die seinerzeitige Genossenschaft Löwen, eine Abspaltungsgruppe des «Kreuz», hatte den «Leue» Anfang der Neunzigerjahre aufgegeben, das «Chez Derron» erworben und zum «Baseltor» umgebaut. Das Restaurant war der Grundstein zum heutigen grössten Gastro-Player von Solothurn, der Genossenschaft Baseltor, die neben dem «Baseltor», dem «Solheure» und dem «Salzhaus» dereinst auch das umgebaute Hotel Krone betreiben wird. (ww)