Solothurn
Therapiehund Oskar führt im Pflegeheim Menschen zusammen

Therapiehund Oskar gehört zum Heimalltag im Pflegeheim Magnolienpark. Einmal pro Woche besucht Yvonne Füeg die Heimbewohner. Diese möchten die Begegnungen keinesfalls missen.

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Therapiehund Oskar ist ein wahrer Meister, wenn es darum geht,Kontakte zu schaffen. zvg

Therapiehund Oskar ist ein wahrer Meister, wenn es darum geht,Kontakte zu schaffen. zvg

Zur Bereicherung des Heimalltags besucht der Therapiehund Oskar die Bewohnerinnen und Bewohner des Pflegeheims Magnolienpark an der Weissensteinstrasse in Solothurn. Eine tierische Angelegenheit, die unter die (Menschen-)Haut geht.

Wöchentlich, im Rahmen der Abendbetreuung «Schlummertrunk», besucht die Therapiehundeführerin Yvonne Füeg mit ihrem Hund Oskar die im Magnolienpark lebenden Menschen. Der Einsatz der Hundeführerin basiert auf Freiwilligenarbeit. Jeder Besuch verlaufe anders, so Heimleiter und Geschäftsführer Sepp Haldi, was von allen Beteiligten Flexibilität und Einfühlungsvermögen verlange. Das Ziel für die Heimleitung lautet, Abwechslung, Beschäftigung und vor allem Freude zu vermitteln.

Meister im Kontakte-Schaffen

«Wir können immer wieder beobachten und staunen, was der Therapiehund bereits auf dem Weg zum Betreuungsort alles zu bewegen vermag. Er ist ein wahrer Meister im Kontakte-Schaffen. Die freudigen Gesichter der Bewohner sind der Lohn für Oskar und seine Hundeführerin», hat der Heimleiter beobachtet.

Ein Therapiehund ist ein Haushund, der gezielt eingesetzt wird. Für diese Arbeit eignen sich Hunde jeglicher Rassen und Grössen. Die Hunde sollen wesensfest und gesund sein und einen ausgeprägten Spieltrieb besitzen. Ausserdem muss eine gesunde Bindung zur Hundeführerin bestehen.

«Ein Hund, der sich in seinem Einsatzumfeld wohl fühlt, kann seine Eigenschaften als Eisbrecher, Spannungslöser, Bedürfnisaufdecker und Brückenbauer voll entfalten. Er ist vorurteilslos, geduldig, einfühlsam, zärtlich und mit allen seinen Sinnen um den Menschen bemüht», weiss Sepp Haldi. «Wir möchten diese bereichernden Begegnungen im Magnolienpark auf keinen Fall missen. So freuen wir uns auch in Zukunft, vom Hundeeinsatz profitieren zu dürfen.»

Freiwillige gesucht

Im Magnolienpark können laut Haldi weitere Einsätze im Rahmen von Freiwilligenarbeit erfolgen. Wer sich angesprochen fühlt , Bewohner zu begleiten, in Gruppen Gesellschaftsspiele durchzuführen, gemeinsam zu singen oder vielleicht die Zeitung oder Geschichten vorzulesen, könne sich deshalb bei der Heimleitung des Pflegeheims Magnolienparks, die von der Stiftung Pflege- und Betagtenheim Lebern geführt wird, melden. (pms)