Das «Projekt des Jahres» wird von den Mitgliedern der Jugendkommission jährlich gewählt. Es geht darum, spezielle «Jugendarbeit» und «Kulturförderung» zu ehren und junge Menschen zum Weitermachen zu animieren.

Dieser Preis kann auch an Institutionen verliehen werden, die keinen Anspruch auf einen Beitrag des Jugendprojektfonds der Kommission haben. Das Theater- und Integrationsprojekt «The Fut Step» entspricht für die Kommissionsmitglieder vollumfänglich dem Grundgedanken des «Projekt des Jahres». 

Barrieren abbauen

Durch Theateraufführungen wird der Kulturvergleich hergestellt und die Schwierigkeiten und Herausforderungen mit Flüchtlingen thematisiert. Bei den Aufführungen werden aktuelle und ernste Themen angesprochen und jede Szene hat ein Ziel, das entweder Zugewanderte oder Einheimische betrifft.

Das Team organisiert sich selber und ist motiviert weiter an diesem Thema zu arbeiten. Geprobt wurde jeweils im Alten Spital. «FutStep» will Barrieren minimieren zwischen den Gesellschaften und fördert den das Zusammenleben mit den Zugewanderten und zeigt ihnen neue Perspektiven auf.

Die Stadt profitiert

Für die Jugendkommission ist das Engagement wichtig, sei es in der öffentlichen Jugendarbeit, in Vereinen oder in losgelösten Gruppierungen. Es soll auch die nötige Anerkennung erhalten. «Das Projekt des Jahres kann nur an ein Projekt vergeben werden. Trotzdem möchten wir, dass unser Preis als Anerkennung auch für alle anderen engagieren Personen gelten soll», meint Pascal Walter und ergänzt: «Wir haben in Solothurn das Glück, dass wir sehr viele ehrenamtliche Personen haben. Die Stadt profitiert davon und wir möchten es nicht unterlassen, Merci zu sagen.»

Die Jugendkommission ist für Belange aller Art der Jugend zuständig. Nebst dem Projektpreis stellt die Stadt Solothurn jährlich 25 000 Franken Jugendprojekte zur Verfügung. Mit diesem Geld kann die Jugendkommission viele Projekte unterstützen und somit zum Teil ermöglichen.

Das «Projekt des Jahres» wird von den Mitgliedern der Jugendkommission jährlich gewählt. Es geht darum, spezielle «Jugendarbeit» und «Kulturförderung» zu ehren und junge Menschen zum Weitermachen zu animieren. Dotiert ist der Projektpreis mit 1111 Franken. (jks)