Tertianum steht für den Dreiklang aus Wohnen, Betreuung und Pflege für die ältere Generation. «Wir unternehmen alles, damit unsere Gäste ihr Leben im Alter nach der aktiven Phase in Erwerbs- und Familienarbeit hier bei uns geniessen können», betont Direktor Roland Eckert. Das aus vier Einzelhäusern im Gesamtvolumen von rund 40'000 Kubikmetern mit einem verbindenden Erdgeschoss bestehende Gebäude mit 66 unterschiedlich geräumigen Appartements und einer Pflegeabteilung mit 28 Pflegezimmern besticht vor allem durch die Gemeinschaftsräume.

Die Bewohnenden selbst und ihr Besuch fühlen sich an ein grosszügig eingerichtetes Hotel erinnert, das Freiraum und Individualität ermöglicht. Einmal täglich zur Mittagszeit treffen sich alle mobilen Gäste im festlich gedeckten Speisesaal, um sich hier mit einem Vier-Gänge-Menü verwöhnen zu lassen. Ansonsten verabredet man sich zu Plauderstunden im Kaminzimmer, im Bistro oder wie jetzt bei schönem Wetter auf den beschatteten Aussenplätzen und Terrassen. Immer wieder gibt es im Haus Vorträge zu unterschiedlichsten Themen, Proben und konzertante Auftritte des Solotutti-Jugend-Orchesters und mehrmals im Jahr ein gemütliches «Wiener Café».

Wertvolle Nähe zur Altstadt

Viel getan wird für die Aktivierung. So beschäftigten sich ältere Damen etwa mit einem Koch- oder Backrezept, das sie anschliessend beim Besuch dieser Zeitung mithilfe einer Therapeutin auch in die Tat umsetzen wollen. Auch die körperliche Fitness kommt nicht zu kurz, da regelmässig Gymnastik-Lektionen angeboten werden.

Weil das Tertianum als stadtnahe Oase auf der Sphinxmatte inmitten von viel Grün und Blumen mit Ausblick auf ein nahes Schlösschen zu Spaziergängen einlädt, ist auch der Weg in die Altstadt für etliche der Residentinnen und Residenten gut zu bewältigen. «Die Hälfte unserer Mieter in den 60 belegten Wohneinheiten bedarf noch keinerlei Unterstützung oder Spitex-Dienstleistung», erläutert Direktor Eckert den mehrheitlich erfreulichen Gesundheitszustand der Bewohnenden. Allerdings diejenigen Gäste, die Betreuung benötigen, dürfen auf das Tertianum-Pflegeversprechen zählen. «Wir sind in der Lage, Langzeitpflege durchzuführen, die in der Betreuung eine leichte Demenz mit einschliesst», kennzeichnet Eckert dies – auch ohne geschlossene Abteilung für die gravierenden Krankheitsfälle.

Ein Gesamtpaket

Wer sich für das Wohnen im Tertianum entscheidet, wählt einen Lebensraum im gehobenen Segment. Zur Auswahl stehen für ältere Personen ausgestattete, aber selbst möblierbare Wohnungen von eineinhalb bis viereinhalb Zimmern zwischen 3'500 bis etwa 8'000 Franken. Eingeschlossen in den Preis ist ein Gesamtpaket an Dienstleistungen, zu dem Hilfe bei Tag und Nacht, ein Alarmknopf, das tägliche Menü, die Wohnungsreinigung, die kostenlose Teilnahme an Veranstaltungen sowie an Aktivierungen, am Gästeausflug und an den organisierenden Concierge-Diensten der Rezeption zählen.

Zur Verfügung stehen auch Appartements zum Probewohnen für Interessierte. «Mir und unseren Mitarbeitenden, die insgesamt 54 Vollzeitstellen bekleiden, liegt am Herzen, unseren Hausgästen das wertvolle Gut der Autonomie und Selbstbestimmung wie auch Sicherheit bis ins hohe Alter zu erhalten», unterstreicht Eckert die Philosophie der schweizweit als zweitgrösstes Gesundheitsunternehmen tätigen Tertianum-Gruppe. Zu ihr gehören inzwischen Institutionen an 70 Standorten, die sich mit ihren 4'000 Mitarbeitenden in der Altersbetreuung engagieren. Die Solothurner Residenz wurde für 23 Millionen Franken von der Credit Suisse als Bauherrin im Februar 2011 eröffnet. Tertianum hat dieses, von ihr betriebene Objekt gemietet.

Tag der offenen Tür: Morgen Samstag von 10 bis 17 Uhr, feiert das Tertianum Solothurn sein fünfjähriges Bestehen. Es locken: ein Kinderkarussell, ein bunter Ess- und Getränkemarkt, Musik, das Bluemeland mit einem Blumenstand, ein Wettbewerb und Sinnliches beim Pflegestand.