Volkshaus Solothurn
Tanz und Gesang für einen guten Zweck am Soundastic Festival

Die Künstler, die am Samstag ihren Auftritt hatten, verzichteten grösstenteils auf ihre Gage und unterstützten das Charity-Festival. Der Erlöst geht an krebskranke Kinder. Als Indoor-Event konnte das Soundastic aber nicht viele Besucher locken.

Silvana Grellmann
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Rafael Beutl (links) und Yves Schott (rechts) waren die Moderatoren am Samstagabend.
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Mr und Mrs Handicap sprachen über ihre Träume und Ziele.
Das Charity-Festival «Soundastic» im Volkshaus Solothurn
Tänzer und Tänzerinnen der Tanzschule Tschui
Tänzer und Tänzerinnen der Tanzschule Tschui
Tänzer und Tänzerinnen der Tanzschule Tschui
Tänzer und Tänzerinnen der Tanzschule Tschui
Tänzer und Tänzerinnen der Tanzschule Tschui
Tänzer und Tänzerinnen der Tanzschule Tschui
Tänzer und Tänzerinnen der Tanzschule Tschui
Der DJ des Charity Festivals

Rafael Beutl (links) und Yves Schott (rechts) waren die Moderatoren am Samstagabend.

Hansjörg Sahli

Discolicht, Musik und etwa drei Dutzend Leute, die an der Bar standen oder sich leicht zur Musik bewegten. So begann am Samstag der Abend im Volkshaus Solothurn.

«Guten Abend und recht herzlich willkommen beim Soundastic hier in Solothurn», begrüsste Rafael Beutl, bekannt aus der letzten Staffel von «Der Bachelor», die Gäste und machte damit den Auftakt zur Veranstaltung. Gemeinsam mit seinem Co-Moderator Yves Schott, Stimmenimitator, führte er durch den Abend und machte auf die Auftritte der Künstler aufmerksam.

Den Start machten Tänzerinnen und Tänzer der Tanzschule Tschui, die in drei Blöcken Standardtänze und Rock’n’Roll zum Besten gaben. Miss und Mister Handicap, Andrea Berger und Felice Mastrovita, sprachen im anschliessenden Interview über ihr Handicap, ihre Träume, Wünsche und Ziele. Als letzte Acts traten schliesslich die Schweizer Bands Marash & Dave sowie InView auf.

Erlös geht an krebskranke Kinder

Trotz des abwechslungsreichen Programms fanden nicht allzu viele Leute den Weg ins Volkshaus. Grund dafür war bestimmt auch das Wetter, denn eigentlich sollte der Anlass als Open Air auf dem Dornacherplatz stattfinden. «Es ist natürlich schade, konnten wir den Anlass nicht wie geplant draussen durchführen», erklärte Petra Zaoralova, die Veranstalterin des Events. «Ich bin aber erleichtert, dass das Wetter früh genug absehbar war und wir so noch alles umorganisieren konnten, damit der Anlass doch noch stattfinden konnte.»

Petra Zaoralova (28) führte nun bereits den zweiten Anlass durch, bei welchem der Erlös krebskranken Kindern zugutekommt. «Ich finde einfach genial, was Organisationen machen, um krebskranke Kinder zu unterstützen.» Und genau darum hat sie den Anlass ganz allein auf die Beine gestellt. Und auch die Künstler waren bereit, diesen Anlass zu unterstützen. Viele haben auf Teile ihrer Gage verzichtet. «Es ist natürlich schade, dass so wenig Leute dabei sind, weil man so letztendlich wahrscheinlich nicht wirklich viel spenden kann.» Wie hoch der Erlös tatsächlich sein wird, wird sich zeigen.

«Die Frage ist eher: Wieso nicht?»

Dass nur wenige Leute gekommen sind, fand auch Rafael Beutl schade. Auf die Frage, wieso er sich dazu entschieden hat, diesen Anlass zu moderieren, antwortete er: «Die Frage ist eher: Wieso nicht? Mir macht es einfach Spass, zu moderieren, und dann ist es natürlich super, wenn man gleichzeitig bei einem Anlass involviert ist, der Charity beinhaltet.»

«Ob der Anlass noch einmal stattfinden wird, hängt auch davon, ob sich ein Sponsor findet», erklärte Zaoralova. Jemand, der dann wieder auftreten würde, hätten sie auf alle Fälle schon: Sonja Tschui von der Tanzschule Tschui sagte dazu: «Wir unterstützen solche Anlässe sehr gerne und wären auf jeden Fall auch bei einer nächsten Veranstaltung wieder dabei!»