Solothurn
Start der Sommerfilme auf der Krummturmschanze – mit Schutzmassnahmen und Regen

Die Sommerfilme auf der Krummturmschanze haben am Dienstag trotz Regen und Schutzmassnahmen gut angefangen. Eva Gauch, Betriebsleiterin des Alten Spitals, gibt Auskunft zum Start des Festivals. «Klar ein Herzensentscheid»:

Judith Frei
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Trotz Corona und Regen: Die Solothurner Sommerfilme haben gestartet.
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Sommerfilme mit Schutzmassnahmen
Zwischen jeder Besuchergruppe muss ein Sitz frei bleiben.

Trotz Corona und Regen: Die Solothurner Sommerfilme haben gestartet.

Hanspeter Bärtschi

Wie sind sie mit den Solothurner Sommerfilmen gestartet?

Eva Gauch: Grundsätzlich gut. Leider hat es am denkbar ungünstigsten Moment geregnet. Wir haben um 19 Uhr die Abendkasse geöffnet und ungefähr 15 Minuten später hat es richtig runtergeregnet. Trotzdem haben sich 220 Leute den Film angeschaut.

Wie hat es mit den Schutzmassnahmen funktioniert?

Ganz gut. Es ist ein Balanceakt: Zum einen wollen wir die Sicherheit der Zuschauer gewährleisten, zum anderen wollen wir aber auch nicht den Charme der Sommerfilme zerstören. Wir haben – glaube ich – eine gute Lösung gefunden.

Was hat sich jetzt verändert?

Früher war alles viel spontaner und es gab keine Sitznummern. Heute sind wir froh, wenn die Leute ihre Tickets im Vorfeld kaufen, damit keine langen Schlangen an der Abendkasse entstehen. Und: Zwischen den Gruppen gibt es heute immer einen freien Kinositz.

Das Angebot ist aber noch das gleiche?

Nicht ganz. Dieses Jahr haben wir weniger Essensstände, dafür eine zusätzliche Bar. Die Stände und die Bars sind ausnahmsweise durch das Alte Spital betrieben. So können wir einfacher den Schutz der Mitarbeitenden gewährleisten. Auch Absperrbänder haben wir aufgestellt. Statt 500 Personen werden nur 300 eingelassen.

Schutzkonzept bedeutet Mehraufwand: Wieso haben sie sich entschlossen, die Filmtage trotzdem durchzuführen?

Das war klar ein Herzensentscheid. Es gibt keinen richtigen Kino-Sommer ohne die Sommerfilmtage (lacht). Im besten Fall schreiben wir eine schwarze Null am Ende, aber uns geht es nicht ums Finanzielle.

Wie sieht die weitere Woche aus?

Gut! Die Donnerstagsaufführung ist ausverkauft, dann gibt es auch keine Abendkasse. An den anderen Abenden haben wir bis jetzt 150 bis 200 Tickets verkauft.

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