Solothurn

Stand-Up-Paddler erhalten am Bootshafen einen eigenen Steg

Links von den vier Begrenzungspfosten der Einwasserungsstelle ist der Steg geplant

Links von den vier Begrenzungspfosten der Einwasserungsstelle ist der Steg geplant

Für die boomende Wassersportart wird im Bootshafen eine eigene Infrastruktur geschaffen.

Wer in den letzten Sommern in oder an der Aare verweilt hat, kennt das Bild: Das Stand-up-Paddling, kurz SUP genannt, hat das Wasser erobert. Deshalb hat man im kantonalen Amt für Umwelt Überlegungen angestellt, wie mit dem Trend umzugehen sei. Die Sportart werde immer beliebter, «so dass dieser vermehrt ganzjährig ausgeführt wird. Das gilt auch für den Standort des TCS beim Bootshafen Solothurn.»

Was offenbar mehr und mehr zu Problemen unter den Hafen-Benutzern geführt habe. Die Konfliktzone liegt bei der Einwasserungsrampe für Boote, wo sich die Paddler und Schiffsführer in die Quere geraten. Weil der SUP-Boom anhalten werde und um weitere Konflikte zu vermeiden, hat der TCS das Amt für Umwelt und dessen Abteilung Wasserbau um Rat gebeten. Im Dezember entschied man, im Bootshafen eine separate Infrastruktur für die Standing-Paddler zu schaffen.

Der neue Steg solls bringen

Nun wurde ein Baugesuch des Amtes publiziert, wonach neben der Einwasserungsstelle für die Boote ein separater Steg für die Paddler-Gemeinde installiert werden soll. Angedockt wird der leicht geknickte, graue Steg flussabwärts an den vier Pfosten, die bereits heute die Bootsrampe markieren und abgrenzen. Das Fundament wird im Uferbau errichtet und fischereirechtlich ergeben sich keine Probleme, weil mit dem vorgefertigten Steg kein Zementwasser in die Aare gelangen kann. (ww)

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Autor

Wolfgang Wagmann

Wolfgang Wagmann

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