Solothurn

Stadtpräsident Kurt Fluri zur Schliessung von Manor Food: «Ich bedaure diesen Entscheid sehr»

Kurt Fluri: «Manor Food bot Produkte an, die sehr geschätzt wurden.»

Kurt Fluri: «Manor Food bot Produkte an, die sehr geschätzt wurden.»

Fast zeitgleich mit dem Personal wurde auch Stadtpräsident Kurt Fluri durch die Manor-Direktion über die ersatzlose Streichung von Manor Food in Solothurn informiert. «Ich bedaure diesen Entscheid sehr – einerseits für das Personal, andererseits aber auch für die Stadt Solothurn. Manor Food bot Produkte an, die sehr geschätzt wurden.»

Noch vor zwei, drei Monaten habe er den neuen Direktor in Solothurn, David Strube, bei einem Kontakt «optimistisch» erlebt, was die Anlieferungsvariante von vorne über die Gurzelngasse anbelangt. «Doch offenbar wogen jetzt die Lieferbeschränkungen durch den Wochen- und Monatsmarkt zu schwer, um eine Lösung zu finden», so Fluri. Die städtischen Märkte jedoch seien «unantastbar».

Manor habe die Rahmenbedingungen gekannt, und zum Widerstand aus der Nachbarschaft in der Hinteren Gasse meint der Stadtpräsident: «Eine abschliessende Sitzung der Baukommission zu den Einsprachen hat gar nie stattgefunden.» Was darauf hindeutet, dass Manor aus zeitlichen Gründen gar keinen Entscheid abwarten konnte. Zur Frage, wie weit die Stadt Manor bei seinen Food-Anlieferungsplänen in der Altstadt hätte unterstützen können, erklärt Kurt Fluri: «Wir haben ihnen die Möglichkeiten für die Anlieferung über die Hintere Gasse aufgezeigt.»

Ein Faktor sei allerdings gewichtig gewesen: «Die langen Rückwärtsfahrten durch die Gasse (vom Franziskanertor her) wären wohl auch verkehrsrechtlich sehr problematisch gewesen.»

Nichts geändert hätte für Fluri an der Situation das alte Regime, das Anlieferungen in der Altstadt bis 13.30 Uhr erlaubt hatte. Vor einigen Jahren war es verschärft und die Anlieferungszeit auf nur noch bis 11.30 Uhr vorverlegt worden.

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