Stadtbummel
Auf Hoch «HESO» folgt Tief «Bike Days»

Fabio Vonarburg
Fabio Vonarburg
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Die Heso 2021 ging soeben zu Ende,

Die Heso 2021 ging soeben zu Ende,

Was macht Solothurn so grossartig? Die schöne Altstadt? Die prächtige Kathedrale? Die Aare? Dreimal ein Ja, mit einem Aber. Denn ohne die entscheidende Zutat ist alles nur Fassade. Das entscheidende ist das pulsierende Leben.

Nach und nach ist dieses zurückgekehrt. Als es wieder möglich war, in der Hafebar ein Bier zu trinken, im Kofmehl ein Konzert zu hören, durch die Hallen der HESO zu schlendern – falls man Geduld hat – mit einem warmen Berliner in der Hand. Man spürte wieder, die Stadt lebt.

Auf das gesellschaftliche Hoch folgte die letzten Tage das Tief. Als der Chlausemäret abgesagt wurde, wenig später auch der Soledurner Wiehnachtsmäret. Nachvollziehbare Entscheide. Der Ausblick auf den nahenden Dezember ist damit getrübt. Das emsige Treiben an den beiden Weihnachtsmärkten wird fehlen. Der Esel auf dem Friedhofplatz. Der Schwatz mit dem Glühwein in der Hand.

Mit dem Aus für die Bike Days folgt der nächste Schlag gegen das pulsierende Leben. Doch – HESO sei dank – der Optimismustank ist voll. Ich bin sicher: Bald rast er wieder, der Puls, der Solothurn ausmacht.

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