Basierend auf dem Entwicklungskonzept Weitblick, das vom Gemeinderat 2015 beschlossen wurde, startet nun die erste Etappe zur Realisierung der Infrastruktur.

«Bevor der Boden im Gebiet Weitblick bebaut werden kann, sind Vorarbeiten in Form von Vorbelastungen notwendig, um eine stabile Bodenstruktur sicherzustellen. Würde der Boden in aktuellem Zustand bebaut werden, könnte dieser einsinken», teilt die Stadtkanzlei in einer Medienmitteilung mit. «In Zusammenarbeit mit Ingenieuren und spezialisierten Geologen hat die Stadt Solothurn ein Realisierungskonzept zur Sicherstellung einer robusten Bodenstruktur erarbeitet und daraus die anstehenden Bauarbeiten definiert.»

Die ersten Vorarbeiten werden im Sommer 2017 ausgeführt. Dabei soll der vorhandene Untergrund mit Vorbelastungen gefestigt werden. Ausserdem ist geplant, im Bereich der Erschliessungsstrassen im Gebiet Weitblick 1.5 bis 2 Meter hohe Kiesdämme aufzuschütten. Diese sollen 9 bis 12 Monate liegen gelassen werden.

Die Stadtkanzlei teilt mit, dass bei den Arbeiten kaum Lärmemissionen zu erwarten sind, auch weitere Beeinträchtigungen durch die Baustelle werden nicht eintreten, mit Ausnahme der einwöchigen Sperrung der Grabackerstrasse. Diese wird gesperrt, um die Erschliessung einer Baustelle bei der Oberhofstrasse zu ermöglichen. Dort muss verunreinigtes Bodenmaterial entfernt werden.

Auch soll der Boden an der nördlichen Verbindungsachse zwischen der Brühlgraben- und der Gibelinstrasse für das Projekt gefestigt und vorbelastet werden. (naj)

Die entsprechenden Baugesuchunterlagen liegen ab 11. Mai 2017 im Auflagezimmer im Stadtbauamt, Baselstrasse 7, auf.