Rechnung 2015
Stadt Solothurn erhält Zustupf von der Krone AG

Die Rechnung der Stadt Solothurn schliesst mit einem Überschuss von 5,6 Millionen ab. Willkommene Mehreinnahmen: Wegen des Verkaufs der Krone AG erhält die Stadt Solothurn Grundstücksgewinnsteuern.

Wolfgang Wagmann
Drucken
Teilen
Der Verkauf der Krone AG sorgt für Mehreinahmen bei der Stadt Solothurn.

Der Verkauf der Krone AG sorgt für Mehreinahmen bei der Stadt Solothurn.

Simon Dietiker

Die Rechnung 2015 schloss dank Taxationskorrekturen und tieferem Aufwand statt mit einem Defizit mit einem Überschuss von 5,6 Mio. Franken ab. Die Rechnung wird wie jene der Regio Energie Solothurn nächsten Dienstag im Gemeinderat behandelt.

Interessant ist ein weiterer Posten bei den Mehreinnahmen: Beim Verkauf der Krone AG fielen erhebliche Grundstückgewinnsteuern an. Die Eigentümer der AG hatten den Wohnsitz nach Feldbrunnen verlegt, und der Kanton hatte übersehen, dass der Stadt ein Anteil von 400'000 Franken zustehe. Gegen diese Korrektur gabs sowohl von Feldbrunnen wie der Krone AG Einspruch, doch sprach dann das Steuergericht den Anteil der Stadt zu.

Beantragt wird, vom Rechnungsüberschuss 4 Mio. Franken für die Investitionen in die Schulhäuser Fegetz (3 Mio.) und Wildbach zurückzulegen. Eine weitere Million wird für die Sanierung des Fussballstadions bestimmt. Der Rest des Überschusses soll in Abschreibungen für Hochbauten fliessen.

Aktuelle Nachrichten