Die Gemeindeversammlung der Römisch-katholischen Kirchgemeinde Solothurn genehmigte den Voranschlag 2013 und sämtliche Anträge des Kirchgemeinderates zu Abänderungen von Gemeindeordnung und Dienst- und Besoldungsreglement oppositionslos.

Das von Verwalter Roland Rey präsentierte Budget veranschlagt für die laufende Rechnung einen kleinen Ertragsüberschuss von rund 7000 Franken. Das Investitionsvolumen beläuft sich im kommenden Jahr auf rund 1.6 Millionen Franken.

Kirchgemeindepräsident Karl Heeb konnte der Versammlung mitteilen, dass alle drei Teilprojekte der Renovation der St.Ursen-Kathedrale (Brandsanierung, übrige Sanierung, Chorraum-Neugestaltung) im Rahmen der bewilligten Objektkredite realisiert werden konnten. Nach aktuellem Stand der Spenden und Beiträge bleibt eine Differenz von rund 1.1 Millionen Franken, welche die Kirchgemeinde aus Eigenmitteln zu finanzieren hat.

Immer noch viel Sanierungsbedarf

Bei den nun budgetierten Investitionen in die Kathedrale handelt es sich um Ergänzungs- oder Anschlussprojekte, zum Beispiel im Innern des Turmes, auf der Terrasse oder beim Domschatz. Weitere Investitionen betreffen die Sanierung des Chorfensters zu St. Marien, Renovationen im Pfarrhaus St. Ursen und die Sanierung der Heizung in der Jesuitenkirche. (rkg)