Grenchen
Spital Grenchen verliert stationäre Behandlung an Solothurn

Die Solothurner Spitäler AG (soH) verschiebt die 30 Betten der stationären Behandlung im Spital Grenchen SO ins Bürgerspital Solothurn. In der Abteilung Betriebe kommt es deshalb zu rund 15 Kündigungen.

Drucken
Teilen
Spital Grenchen. Bild: Hanspeter Bärtschi

Spital Grenchen. Bild: Hanspeter Bärtschi

Solothurner Zeitung

Das medizinische Personal könne zu gleichen Konditionen im 15 Kilometer entfernten Bürgerspital arbeiten, teilte die soH mit. Die Schliessung ist Teil der Strategie, das Spital Grenchen zu einem Gesundheitszentrum auszubauen. Ziel ist es, die Kosten im Gesundheitswesen zu senken.

Künftig sollen in Grenchen nur noch ambulante Behandlungen angeboten werden. Neben den bisherigen Sprechstunden werden auch Menschen bei Problemen in der Urologie, Endokrinologie (Schilddrüse), Nephrologie (Nierenerkrankungen) und einer ausgebauten Gynäkologie untersucht.

Aktuelle Nachrichten