Solothurn
Sperrung nach Bombenalarm beim Hauptbahnhof Solothurn

Am Nachmittag wurde am Bahnhof in Solothurn Bombenalarm ausgelöst. Ein Passant meldete einen verdächtiges Gepäckstück der Polizei, welche daraufhin einen Teil des Areals abriegelte. Nach einer kontrollierten Sprengung wurde die Sperrung aufgehoben.

Marco Sansoni und Lea Durrer
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Bombendrohung Solothurn vom 11.8.2011
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Bombendrohung in Solothurn
Bombendrohung Solothurn vom 11.8.2011
Bombendrohung Solothurn vom 11.8.2011
Grossaufgebot der Polizei beim Hauptbahnhof Solothurn

Bombendrohung Solothurn vom 11.8.2011

Marco Sansoni

Auslöser des Alarms sei ein herrenloser Koffer gewesen, wie der Mediensprecher der Kantonspolizei Solothurn, Urs Eggenschwiler, vor Ort sagte. Dieser war einem Passanten um 15.08 Uhr auf dem Perron vor dem Bahnhofsgebäude aufgefallen.

Daraufhin sperrte die Polizei den Bereich zwischen dem Gebäude «Perron 1» im Westen des Bahnhofs und der Schalterhalle der Post sowie der westliche Teil der Geleise 1, 2 und 3 ab. Der McDonalds war zeitweise nur noch durch den Seiteneingang von Norden her zugänglich. Der Kleiderladen Jack Wolfskin wurde komplett evakuiert.

Kontrollierte Sprengung

Die Züge verkehrten während der Sperrung ohne Verspätung. Da aber der Bereich vor dem Bahnhofsgebäude aus Sicherheitsgründen nicht zugänglich war, verkehren die Züge ab anderen Geleisen. Der Bahnhof der RBS war nicht betroffen. Die Unterführungen am Bahnhof waren ebenfalls immer offen.

Rund zwei Stunden nach dem Alarm sprengten die inzwischen eingetroffenen Spezialisten des Forensischen Institutes der Universität Zürich den Koffer kontrolliert auf. Es stellte sich heraus, dass dieser leer war.

Zweiter Alarm innert kürzester Zeit

Bereits vor genau einem Monat, am 11. Juli, wurde der Bahnhof Solothurn bereits wegen eines Bombenalarms gesperrt. Im Bereich der bewachten Velostation unter dem Solothurner Hauptbahnhof war ein verdächtiger Koffer aufgefallen. Wie die Analyse der Sprengstoffspezialisten ergab, war der Koffer jedoch harmlos.