«Das ist sportlich», weiss auch Pipo Kofmehl, Betriebsleiter der Kulturfabrik Kofmehl, wenn er auf die nächsten Monate schaut: Bis zum Saisonstart Ende August soll der Anbau des Rostwürfels fertiggestellt sein.

Zum Spatenstisch traf sich Kofmehl mit dem Architekten Reto Mosimann (SSM Architekten Solothurn) und Rolf Studer, Präsident der Stiftung zur Förderung der Jugendkultur im Kanton Solothurn. Dank einer durch die Stiftung lancierten, erfolgreichen Spendenaktion, kam das Ausbauprojekt mit einem Investitionsvolumen von 280'000 Franken zustande.

Auf vielseitigen Wunsch

Das Trio hatte schon bei Neubau der Kulturfabrik 2004/05 eng zusammengewirkt, «jetzt kommt es nach 13 Jahren zum ersten echten Ausbau», so Mosimann. Erneuert und ausgebaut werden sämtliche Nasszellen, die bei einer solchen Besucher-Frequenz einfach ihre Lebensdauer erreicht hätten.

«Auch wurde ständig der Wunsch vor allem bei Frauen laut, dass die WC-Infrastruktur verbessert wird», verweist Kofmehl auf die Resultate diverser Publikumsbefragungen. Für den Anbau im Osten Richtung Stadt wird die bestehende Lärmschutzwand verlängert, sodass mit dem Anbau eine durchgehende Gebäudefront auf der jetzigen östlichen Längsseite des Gebäudes entsteht. Dabei wird die Kofmehl-Crew in bewährtem Muster Eigenleistungen erbringen. «Was möglich ist, machen wir selber», erklärt der Pipo Kofmehl. (ww)