«Am 1. Weihnachtsverkauf vom 11. Dezember haben viele Leute den Weg in die Stadt gefunden», so Willy Reinmann, Geschäftsleiter der Solothurner Stadt- und Gewerbevereinigung. Dies insbesondere wegen dem Krippenspiel, das in der Altstadt aufgeführt wurde. Viele Menschen in der Stadt bedeute aber nicht automatisch mehr Umsatz für die Geschäfte, weiss Reinmann. «Der Verkauf war nicht so stark.»

Dies bestätigt Christine Wagmann vom Chuchilade: «Der Verkauf am ersten Sonntag war schlechter als im letzten Jahr.» Anders habe es am gestrigen zweiten Sonntagsverkauf ausgesehen. Da wäre der Umsatz «bedeutend besser» ausgefallen, so Wagmann. «Der Umsatz hat beinahe auf den Rappen mit dem letztjährigen übereinstimmt».

An der Kauffreude mangle es nicht. «Es hat nur länger gedauert, bis der Verkauf für Weihnachten angezogen hat.» Die Stimmung sei im Allgemeinen sehr gut, meint die Geschäftsinhaberin.

Familien zieht es ins Spielwarengeschäft

«Der Verkauf ist sehr gut gelaufen», lässt eine Mitarbeiterin der Import-Parfümerie verlauten. So tönt es auch beim Spielwarengeschäft Bohnenblust. An beiden Sonntagen war der Verkauf laut Verena Holzer erfreulich. «Für uns sind die Sonntagsverkäufe immer gut. Es sind halt Familien in der Stadt unterwegs.»

Gegen Sonntagsverkäufe stellt sich Daniela Jäggi. Sie öffnet ihre Boutique Cristina's erst gar nicht für die Kundschaft. Das Modegeschäft sei sowieso nicht ein «Gschänklädeli». Und sowieso: «Ich unterstütze den Sonntagsverkauf nicht», gibt Jäggi an. Sie setzt sich dafür ein, dass das Personal am Sonntag frei hat. So auch am 24. und 31. Dezember. (ldu)