Stadtpolizei

Solothurns Polizeikommandant Peter Fedeli geht in Pension

Er ist erst 61 Jahre alt, doch dach 40 Jahren Polizeiarbeit geht Peter Fedeli auf Ende 2020 vorzeitig in den Ruhestand.

Er war vierzig Jahre lang bei der Polizei. Seit 2002 war er Kommandant der Stadtpolizei. Nun geht Peter Fedeli vorzeitig in Pension. Dies teilte er an der letzten Sitzung der Gemeinderatskommission vom 25. Juni mit, wie aus der Medienmitteilung der Einwohnergemeinde der Stadt Solothurn hervorgeht.

Am 1. Januar 1981 hat Fedeli seine Ausbildung am Schweizerischen Polizeiinstitut in Neuenburg begonnen. «Damit legte er den Grundstein für seine weitere Karriere», heisst es in der Mitteilung. Fedeli hatte bereits verschiedene Funktionen innerhalb der Stadtpolizei inne, als er im Jahre 2002 vom Gemeinderat zum Kommandanten gewählt worden ist. Im Alter von 61 Jahren habe er sich nun entschieden, auf Ende dieses Jahres vorzeitig in den Ruhestand zu gehen. «Dies nach vierzig Jahren im Dienst für die Sicherheit in der Stadt Solothurn.»

Vom Maschinenzeichner zum Kommandanten

Fedeli startete ursprünglich mit einer Lehre als Maschinenzeichner, die er bei von Roll in Gerlafingen absolvierte. Nach der Lehre und der Rekrutenschule bewarb er sich auf die Stellenausschreibung der Stadtpolizei Solothurn und begann daraufhin 1981 mit der Polizeischule. Auch nach seiner Ausbildung blieb er bei der Stadtpolizei und begann dort als Polizist. Nach einer ersten Weiterbildung war Peter Fedeli für den internen Aare-Rettungsdienst zuständig.

Später wurde er zum Verkehrsinstruktor gewählt und noch später zum Dienstchef Sicherheit und Verkehr und zum stellvertretenden Kommandanten.
Nachdem der damalige Polizeikommandant Hans Frei verstorben war, übernahm Fedeli als dessen Stellvertreter für ein Jahr lang interimistisch die Funktion des Kommandanten. Im Jahre 2002 wurde Fedeli dann vom Gemeinderat zum ordentlichen Kommandanten der Stadtpolizei gewählt und hat diesen Posten seither inne.

Die Frage, ob durch seinen Weggang möglicherweise die Diskussion um das weitere Bestehen der Stadtpolizei wieder aufkommt, hat sich schnell erübrigt. So schreibt die Stadt in ihrer Mitteilung: «Die Stelle wird umgehend neu ausgeschrieben.» Die Gemeinderatskommission habe entschieden, die Stelle des Kommandanten der Stadtpolizei neu zu besetzen und die Stelle mit Amtsantritt 1. Januar 2021 auszuschreiben.

Regelmässig kommt die Diskussion auf, ob die Stadtpolizei Solothurn, wie diejenige von Olten, in die Kantonspolizei integriert werden solle. Die Stadtpolizei umfasst die vier Einheiten Sicherheit und Verkehr, Markt und Innere Dienste, Verkehrsinstruktion und Unfallverhütung sowie Technischer Dienst. Die Vorteile einer Stadtpolizei sind gemäss Fedeli die Personen- und Ortskenntnisse sowie ein starkes Netzwerk.

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