«Switzerland Second»
Solothurner Wetterfee über Ulk-Video: «So viel Publikum hatte ich noch nie»

Sandra Boner hat unfreiwillig eine Rolle im Ulk-Video «Switzerland Second» von SRF-Satiriker Dominic Deville erhalten. Dass ihr Nachname, der ins Englische übersetzt «Ständer» bedeutet, ausgeschlachtet wird, nimmt sie mit Humor.

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Wetterfee Sandra Boner nimmt die Anspielung auf die englische Bedeutung ihres Nachnamens gelassen. (Archiv)

Wetterfee Sandra Boner nimmt die Anspielung auf die englische Bedeutung ihres Nachnamens gelassen. (Archiv)

SRF/Oscar Alessio

Seit Freitag ist das Video «Switzerland Second» des SRF-Satirikers Dominic Deville online – und es ist der Hit. Bisher haben es fast 7,5 Millionen Menschen auf Youtube gesehen.

Und all diese Menschen haben auch Wetterfee Sandra Boner gesehen. So schöne Frauen gäbe es in der Schweiz, erzählt Shaun Streeter im Hintergrund auf Englisch. Alle seien eine 10, «und schaut euch nur die Wetter-Frau an! Ihr Name ist Sandra Boner.» Ihr Name betont Streeter noch einmal. «BONER». Damit soll aber wirklich niemand verpassen, dass sie einen speziellen Nachnamen hat. Boner bedeutet auf Englisch nämlich «Ständer».

Sandra Boner im Video «Switzerland Second».

Sandra Boner im Video «Switzerland Second».

youtube

Die SRF-Wetterfee habe schon früher gewusst, was ihr Nachname auf Englisch heisst. «Da ich das schon so oft gehört habe, hält sich mein Lachen in Grenzen. Doch in Devilles Video finde ich es witzig», sagt sie zu «Blick». Gegenüber dieser Zeitung wollte sich die Solothurner Wetterfee am Montag nicht mehr zur «Ständer-Affäre» äussern.

Boner findet es auch gar nicht sexistisch, wie sie dem Boulevardblatt erzählt. Ihr gefällt zudem, dass es schon so oft angeklickt wurde. «So viel Publikum hatte ich noch nie!»

Auch in anderen Ländern messen sich Satiriker mit Ulk-Videos über Donald Trump. (ldu)