Solothurn, die Stadt der Türme. Unzählig viele scheinen es zu sein, die da in den Himmel ragen. Wehrtürme, Kirchen- und Kapellentürme, die barocken Klöster mit ihren Zwiebeltürmchen und dann die ganz bekannten Grössen wie der St.-Ursen- oder der Zeitglockenturm mit seinem astronomischen Uhrwerk. Daneben hat Solothurn eine eigentliche Turmspezialität aufzuweisen, die es weltweit nirgends sonst gibt: den mehr breiten als hohen Muttiturm. Noch zwei von einst dreien dieser Spezies gibt es, im Kleinformat auch noch als Zwilling mit Durchlass – wir meinen das Baseltor.

Solothurn versteht sich also keineswegs als «Solo Thurm». Ganz im Gegenteil. Die Stadt war seit jeher regelrecht in Türme vernarrt. Wer etwas auf sich hielt in der Ambassadorenzeit, der liess sich für die Sommerpause ein «Türmlihaus» errichten. Das Schloss Waldegg, das Sommerhaus Vigier, der Müllerhof und eben das Türmlihaus selbst lassen grüssen.

Viele Betuchte bauten zur Zeit des aufstrebenden Bürgertums an ihre Hausfassaden in Neu-Solothurn ennet der Aare einen oder zwei Türme an, und auch die entstehenden Repräsentativbauten der Stadt wie der Konzertsaal oder das mächtige Hermesbühlschulhaus erhielten ihren Turm. In den Zwanzigerjahren entstand dann der schrägste – viele sagen auch hässlichste – Turm der Stadt: derjenige der reformierten Stadtkirche mit dem «Pneu-Stapel» als Dach über dem Glockenstuhl.

Who is who?

Alle diese erwähnten Türme suchen wir nicht in unserem Sommerwettbewerb. Die meisten sind zu bekannt, zu einfach auszumachen. Für die gesuchten Begriffe rund um unsere gesuchten sieben Türme braucht es deshalb schon eine gehörige Portion «Solothurness». Aber wer diese hat, wird problemlos die sieben gesuchten Begriffe herausfinden.

Zu gewinnen gibt es ein Nachtessen für zwei Personen – natürlich im «Roten Turm», gleich neben dem Zeitglockenturm auf der «Turm-Terrasse».