Filmtage
Solothurner Tontechniker: «Gibt es denn ein besseres Instrument als die Sprache?»

Bereits zum siebten Mal wirkt Tontechniker Daniel «Dex» Rohrer tatkräftig beim Festival mit.

Andreas Kaufmann
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Daniel Rohrer an seinem Mischpult.

Daniel Rohrer an seinem Mischpult.

Andreas Kaufmann

«Es ist immer eine Freude, mit Euch zusammenzuarbeiten», lobt die Moderatorin eines Podiums das Team hinter dem Mischpult. Einer davon, Daniel Rohrer, kann das Kompliment nur zurückgeben. «Es sind Freundschaften, die hier über Jahre entstehen», findet er. Und so ist es das siebte Mal, dass «Dex», wie der Tontechniker auch genannt wird, an den Filmtagen mitwirkt. Bei den Podien verantwortet er den Ton, ebenso allfällige Powerpoint-Präsentationen. Und zum Schluss des Podiums verarbeitet er die ausgetauschten Worte in Windeseile zu dokumentarischen Podcasts und lädt sie aufs Internet.

Bis 2014 hatte Rohrer ein Mandat als Tonmeister beim Theater Biel-Solothurn, wo er während der Filmtage bereits die Podien betreute. Seither konzentriert er sich noch mehr auf «Dexmusic», seine Firma, die er seit 1990 innehat. Und dann trifft man ihn eben auch an den Solothurner Filmtagen an.

Begegnung mit François Musy

Die Liebe zum Klang prägte ihn schon von früh auf, während seiner Jahre in der Band «extrem normal» und später (bis heute) als Solokünstler im Singer/Songwriter-Genre. Mit «äxtra nomal» steht ein rebellisches, kritisches Album kurz vor seiner Veröffentlichung. In seinem Tonstudio entstehen Radioproduktionen oder die Vertonungen von Fernseh- oder Filmproduktionen. Sein Schaffen ist beispielsweise im Spielfilm «Last Blast» (2006) zu hören.

Darüber hinaus widmet er sich der Tontechnik an Konzerten oder Kongressen. Seine besondere Vorliebe gilt der Sprache und dem Geräusch: «Gibt es denn ein besseres Instrument als die Sprache?», fragt Rohrer. Und so hat er in diesem Jahr insbesondere auch den Austausch mit «Rencontre»-Gast François Musy genossen. «Wir haben einige coole Tricks ausgetauscht.»

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