Solothurn
Solothurner Stadttheater räumt die Rythalle und macht Platz für Filmtage

Um Platz für die Solothurner Filmtagen zu machen, zieht das Solothurner Stadttheater aus der Rythalle aus. Innert dreier Tage wird von der Bühne bis zum letzten Scheinwerfer alles abgebaut.

Joshua Villing
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Die Bühne wartet noch darauf, abgebaut zu werden.
15 Bilder
Jedes Tribünensegment wird von unten gelöst,...
...auf den Kopf gestellt
und verstaut.
Der Pausenraum bleibt leer, alle sind am arbeiten.
In diesem Zelt wird ein Grosser Teil des Materials gelagert.
So sieht das Depot von innen aus.
Jede Menge Technik muss sauber gelagert werden.
Nur ein kleiner Teil des Materials muss abtransportiert werden.
Bis Freitag Abend soll das alles abgebaut sein.
Über 50 Tonnen Material gilt es wegzuräumen.
Gerade die kleineren Teile müssen gut verstaut werden.
Der rote Teppich bleibt heute leer.
Hier darf nichts mehr rein.
Das Solothurner Stadttheater räumt die Rythalle

Die Bühne wartet noch darauf, abgebaut zu werden.

Joshua Villing

Seit Mittwochmorgen herrscht Hochbetrieb in der Rythalle. Das Stadttheater macht den Solothurner Filmtagen Platz und zieht für diese Zeit aus der Rythalle aus. Bis Freitagabend um 18 Uhr wird in der Halle alles abgebaut sein.

Eine Programmpause gibt es deshalb aber nicht. Es finden Vorstellungen in zahlreichen Gastspielorten statt, und schon am 17. Januar feiert das Stück «Rot» Premiere im Solothurner Kunstmuseum. Die Vorbereitungsarbeiten dafür laufen parallel zum Abbau in der Rythalle.

«Ich gebe es zu, ich hatte grosse Bedenken, ob wir bis Freitagabend alles abbauen können», sagt Thomas Merker, der technische Leiter des TOBS, im Gespräch. Angesichts des bisherigen Verlaufs der Arbeiten zeigte er sich aber zuversichtlich.

Weiter sprach er ein grosses Lob an das Team und an alle Helfenden aus. Nur dank der guten Zusammenarbeit und einer langen Planungsphase könne alles so reibungslos verlaufen.

Über 50 Tonnen Material werden abgebaut

Eine Unmenge an Material muss abgebaut werden. Was abgebaut wird, muss auch noch verstaut werden. Jeder Transport von Material raubt aber wertvolle Zeit.

Die Lösung, die für dieses Problem gefunden wurde, ist simpel: Hinter der Rythalle wurde über eine Fläche von 140m2 ein Zelt aufgebaut, welches als Depot für den grössten Teil des Materials dient.

Angst vor Diebstählen hat Thomas Merker aber nicht. Das Zelt werde rund um die Uhr bewacht und die empfindlicheren Geräte würden ohnehin an einem anderen Ort gelagert.

Mitte Februar kehrt das Stadttheater dann wieder zurück in die Rythalle, bis es schliesslich endgültig auszieht und an seinen ursprünglichen Standort zurückzieht.