Verwaltungsbericht 2012
Solothurner sind Single, konfessionslos und werden lieber kremiert

Hinter den Zahlen des städtischeVerwaltungsberichts 2012 steht Informatives, Nachdenkliches und Kurioses. So erfahren wir etwa, dass 7892 Solothurner ledig sind, 137 der Verstorbenen kremiert wurden oder 521 Hunde in der Stadt eine Hundemarke tragen.

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5886 Solothurner sind verheiratet, die Mehrheit ist Single.

5886 Solothurner sind verheiratet, die Mehrheit ist Single.

Keystone

2 tödlich giftige Knollenblätterpilze zog Kontrolleurin Margrith Ryser 2012 aus dem Verkehr. 548 Kilogramm Pilze kontrollierte sie insgesamt, davon 519 Kilo Speisepilze.

33 Mal rückte der Aarerettungsdienst der Stadtpolizei aus. Er barg tote Tiere, holte Velos und Deliktgut aus der Aare, rettete eine Person und einen Hund sowie ein herrenloses Boot.

37 Personen leben in einer eingetragenen Partnerschaft, elf mehr als 2011.

66 Personen halfen im Frühjahr und Sommer beim Schulhausputz aus. 351 Personen arbeiteten Ende Jahr für die Stadt. Hinzu kommen 129 vollamtliche und 89 nebenamtliche Lehrer.

90 und älter sind 1,2 Prozent der Solothurner. Insgesamt ist es eine junge Stadt: 61,6 Prozent sind unter 50. Besonders die Mittzwanziger zieht es in die Stadt: 16,4 Prozent sind zwischen 20 und 29; 15,2 zwischen 30 und 39 Jahre alt.

102 Mal löste eine Brandmeldeanlage Alarm bei der Feuerwehr aus.

110 Klavierschüler lernen ihr Instrument an der städtischen Musikschule. Damit ist das Piano am beliebtesten, gefolgt von Gitarre (85), Schlagzeug (50) und Violine (42). Vier Schüler lernen Waldhorn. Auch 27 Erwachsene gehören zu den 483 Musikschülern.

113 Verkehrsunfälle gab es 2012 in der Stadt. 69 Personen wurden verletzt. 8 Verkehrsunfälle unter Alkohol- oder Drogeneinfluss finden sich in den Rapporten der Stadtpolizei.

126 Wohnungen befanden sich Ende 2012 im Bau.

137 der 163 verstorbenen Solothurnerinnen und Solothurner wurden kremiert. Erdbestattet wurden auf dem Friedhof St. Katharinen gerade einmal fünf Personen; neun wurden auf einem auswärtigen Friedhof beigesetzt. Aus den umliegenden Gemeinden wurden 807 Personen im Krematorium Solothurn eingeäschert.

210 Schülerinnen und Schüler gehen im Brühl zur Schule. Mit 50 Prozent ist der Ausländeranteil so hoch wie in keinem anderen Primarschulhaus. Im Wildbach sind es 34 Prozent und 20 Prozent im Vorstadt-Schulhaus, während es im Hermesbühl 18 Prozent sind. Im Fegetz gibt es dagegen nur 13 Prozent Ausländeranteil. Und davon sind erst noch so viele Kinder deutscher Herkunft wie in keinem anderen Schulhaus.

368 Jahre hat die Stiftung «1000 Jahre Stand Solothurn im Bund der Eidgenossenschaft» noch Zeit. Denn sie spart für das 1000-Jahr-Jubiläum Solothurns in der Eidgenossenschaft im Jahr 2481. 23.35 Franken liegen heute auf ihrem Konto. Mehrere Dutzend Stiftungen verwaltet die Stadt, etwa der Lacksche Christbaumfonds für Christbaumfeiern in Kindergärten oder der Mathilde-Gisiger-Wyss-Fonds zur Bekleidung armer Schulkinder.

521 Hunde tragen in der Stadt eine Hundemarke. 60 930 Franken Hundesteuer nahm die Stadt ein.

579 Kilogramm Abfall entsorgt der Stadtsolothurner jährlich. 271 Kilogramm sind wiederverwertbar, der Rest ist Kehricht. Elf Sammelstellen unterhält der Werkhof in den Quartieren.

1138 Personen dürfen mit ihren Autos trotz Sperre in die Alt- und Vorstadt fahren.

2705 Franken Finderlöhne bezahlte die Stadtpolizei 2012 aus. 200 der 410 abgegebenen Gegenstände fanden den Besitzer wieder.

5791 Einwohner des einst katholischen Solothurns sind konfessionslos. 4448 Solothurner sind römisch-katholisch, 3739 evangelisch-reformiert. 2230 geben eine andere Konfession an.

7892 Solothurner sind ledig, 5886 verheiratet, 1623 geschieden und 924 verwitwet.

11505 Ordnungsbussen hat die Stadtpolizei 2012 ausgestellt – rund 3200 weniger als im Vorjahr. Mehr geblitzt haben dagegen die fest installierten Radargeräte, nämlich 11 717 Mal (im Vorjahr 10 083). Das sind 32 Fahrzeuge pro Tag.

129523 Eintritte verzeichnete die Badi 2012. Am 19. August kamen 5380 Besucher. Die Temperatur im Sportbassin betrug im Schnitt 23,2 Grad.

616843040 Franken beträgt der Brandversicherungswert der städtischen Sachanlagen.