Projekt von Solothurn Tourismus

Solothurner schreiben Tag für Tag eine Kriminalgeschichte weiter

In Zeiten von Corona wird Geschichte geschrieben.

In Zeiten von Corona wird Geschichte geschrieben.

Solothurn Tourismus lanciert eine Kriminalgeschichte, bei der alle mitschreiben können und die sich Tag für Tag entwickelt.

Wir sind in einer Ausnahmesituation. Die Schulen sind geschlossen, das öffentliche und soziale Leben weitgehend eingestellt. Viele sind zu Hause und müssen ihren Alltag entschleunigen. Höchste Zeit, eine gute und unterhaltsame Idee zu lancieren. Das dachte sich Solothurn Tourismus und lanciert ein Schreibprojekt. 

«Einige Protagonisten, ein loses Drehbuch und täglich neue Fakten – das sind die Zutaten für die Kriminalgeschichte, die Tag für Tag weitergeschrieben wird», heisst es in einer Mitteilung. Mal sei die Geschichte historisch spannend, mal gesellschaftlich verworren, mal wirtschaftlich relevant, mal digital vernetzt.

Jede und jeder kann mitschreiben, kann Ideen entwickeln, kann Teil der Geschichte sein. Die Geschichte beginnt mit dem Verlust des «Füdlisteins» und soll von allen Schreibenden weiterentwickelt werden. Täglich werden morgens drei neue Hinweise bekanntgegeben – auf der Webseite, Facebook, Instagram und Twitter. Bis 16.00 können Textideen gemailt werden. Aus all den Einsendungen wird täglich ein neuer Abschnitt geschrieben. Die Mitschreiberinnen und -schreiber werden alle namentlich genannt. Der erste Teil wurde am Donnerstag auf der Homepage von Solothurn Tourismus veröffentlicht.

Regie führt Solothurn Tourismus gemeinsam mit einem Profi-Team, welches die Geschichte mit den eingesendeten Inputs täglich weiter entwickelt. Es soll eine Aktion werden, die Menschen zu Hause inspiriert und motiviert.

Im Krimi soll das Coronavirus keine Rolle bekommen. «Wir tauchen für einige Momente am Tag in eine andere Welt ein, wühlen in der Solothurner Vergangenheit, decken Geheimnisse auf und schnüffeln in unbekannten Gefilden», schreibt Solothurn Tourismus.

Mit der Aktion soll Solothurn besser kennengelernt werden. Die Geschichte soll so lange dauern, bis sich die Situation entspannt und alle wieder in den (Berufs)Alltag zurückfinden. (ldu)

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