Sanierungsbedarf
Solothurner Jesuitenkirche wird 2015 renoviert

Der Stiftungsrat der Stiftung Jesuitenkirche Solothurn hat beschlossen, die Kirche im Jahr 2015 für rund 3,5 Mio. Franken sanieren zu lassen. Die Jesuitenkirche wird beinahe das ganze Jahr geschlossen sein.

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Jesuitenkirche Solothurn wird 2015 restauriert
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Ähnlich wie im Herbst 2011 zu St. Uren dürfte es 2015 in der Jesuitenkirche aussehen.
Mit einer Hebebühne wurde das Kircheninnere untersucht
Das Dach der barocken Jesuitenkirche wurde bereits restauriert
Die Jesuitenkirche wird wegen ihrer guten Akustik gerne für Konzerte genutzt
Die restaurierte Otter-Orgel der Jesuitenkirche konnte im Januar 2012 wieder bespielt werden
Bald ist die Ambassadorenkrippe wieder ein Anziehungspunkt in der Kirche
Die Ambassadorenkrippe soll trotz des Umbaus ausgestellt werden können

Jesuitenkirche Solothurn wird 2015 restauriert

Fränzi Rütti-Saner

Dringlicher Sanierungsbedarf bestehe bei den Deckenbildern, Wappenkartuschen und am Hochaltar, teilt die römisch-katholische Kirchgemeinde Solothurn mit. Reinigung und Reparaturen an Oberflächen, Stuck und Verputz seien notwendig.

Unbestritten seien auch Verbesserungen beim Sitzkomfort in den Kirchenbänken und bei feuerpolizeilichen Massnahmen im Treppenhaus.

Der Bauberater der Kirchgemeinde, Architekt Pius Flury, zeigte dem Stiftungsrat bei einem Lokaltermin an konkreten Beispielen die vorgesehenen Restaurierungsmassnahmen im Detail auf und erläuterte den Kostenvoranschlag im Umfang von 3,45 Millionen Franken. Karl Heeb, der Präsident der römisch-katholischen Kirchgemeinde Solothurn und gleichzeitig Präsident der Stiftung Jesuitenkirche, erläuterte die Gründe und Notwendigkeit zur Durchführung einer ganzheitlichen Innenrestaurierung der Kirche.

Der Kirchgemeinderat stimmte in seiner gleichzeitigen Funktion als Stiftungsrat dem Vorhaben zu, heisst es in der Mitteilung. Der Verpflichtungskredit soll bei der ausserordentlichen Kirchgemeindeversammlung im März 2014 traktandiert werden.

Terrasse und Geläut

In der anschliessenden Ratssitzung vermittelte Kirchgemeindeverwalter Roland Rey dem Kirchgemeinderat das Budget für das kommende Jahr. Grössere Investitionen sind geplant zur Sanierung der Terrasse und des Geläutes der St. Ursen-Kathedrale, sowie eine Dachsanierung mit Unterdach und Isolation und weiteren Renovationsarbeiten im Pfarrhaus St. Ursen.

Die Investitionsausgaben sind mit rund 1,3 Millionen Franken veranschlagt. Für die laufende Rechnung ist ein Ertragsüberschuss von 152‘580 Franken budgetiert. Das Budget 2014 muss noch an der Kirchgemeindeversammlung vom 9. Dezember 2013 abgesegnet werden. (ldu/mgt)