viele Geschäfte
Solothurner Gemeinderatssitzung war überladen

Bei den Ratsmitgliedern waren viele Geschäfte Thema, denn bereits zwei Sitzungen wurden abgesagt. Das Programm war so vollgepackt, dass länger als geplant ausgeharrt werden musste.

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Die Solothurner Gemeinderatssitzung dauerte länger als geplant. (Archivbild)

Die Solothurner Gemeinderatssitzung dauerte länger als geplant. (Archivbild)

Hanspeter Bärtschi

Zwei Gemeinderatssitzungen sind dieses Jahr schon mangels spruchreifer Geschäfte abgesagt worden, zuletzt auch die April-Sitzung. Dafür war dieser Dienstagabend deutlich überladen, was auch zu Sitzungsbeginn SVP-Mann Roberto Conti in Rage brachte: «Wie sollen wir uns in fünf, sechs Tagen seriös auf so viele Geschäfte vorbereiten können?» Darauf Stadtpräsident Kurt Fluri lakonisch: «Wir bringen immer alle Geschäfte, die reif sind.»

Dass das Fuder aber heillos überladen war, sah Routinier Fluri schon zu Sitzungsbeginn und versprach deshalb etwas voreilig: «Um 22.30 Uhr machen wir Schluss!» Lockte doch im «Türk» ein durch die Regio Energie Solothurn offerierter «After-Session-Apéro».

Doch schon die an sich ereignisarme Rechnungsablage 2015 verschlang gleich zwei Stunden, und so mussten die Ratsmitglieder trotzdem bis 23.10 Uhr ausharren, damit wenigstens jene Geschäfte durchgepaukt werden konnten, die für die Gemeindeversammlung vom 28. Juni traktandiert werden müssen.

So gibts für die Juni-Sitzung schon sechs spruchreife, weil zuletzt nicht mehr behandelte Geschäfte: das Agglomerations-Programm 3. Generation, je eine Motion der Grünen und der CVP/GLP sowie drei Interpellationen, darunter zwei von Roberto Conti. (ww)

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