Die Ortsplanungsrevision stellt die Weichen für die künftige Entwicklung der Stadt innerhalb ihrer heutigen Grenzen. Die Arbeit dient auch bei einer möglichen Fusion im Rahmen des Fusionsprojekts Top 5 als Grundlage für die spätere Richtplanung.

Als erste Grundlagenarbeit liegt die Stadtanalyse vor. In einem zweiten Schritt sollen gemeinsam mit der interessierten Bevölkerung an einem Stadttag übergeordnete Leitsätze für das Stadtentwicklungskonzept erarbeitet werden.

Dieser Stadttag findet am 26. April im Alten Spital statt. Ziel dieses öffentlichen Workshops ist die gemeinsame Definition von Leitsätzen zu den übergeordneten Rahmenbedingungen, Wohnen und Siedlungsentwicklung, Kultur, Freizeit, Natur, Umwelt, Mobilität und Versorgung, Bildung sowie Gesundheit und Soziales.

Die Leitsätze dienen als Grundlage für das eigentliche Stadtentwicklungskonzept 2030 für Solothurn. Die zugrunde liegende Stadtanalyse kann auf der Stadt-Homepage eingesehen werden.

Parallel dazu werden weitere Umfragen und Gespräche mit Wirtschafts-Vertretern sowie Jugendlichen und Schülern zur Stadtentwicklung geführt. Die Resultate fliessen ebenfalls ins Stadtentwicklungskonzept ein.

Das Stadtentwicklungskonzept Solothurn 2030 soll bis Ende 2014 politisch verabschiedet werden. Die zweite Phase der Ortsplanungsrevision ist der Richtplanung gewidmet. Mit Masterplänen und themenspezifischen Konzepten werden die im Stadtentwicklungskonzept aufgezeigten Zielsetzungen im Stadtplan verortet.

Wie die Ziele des Stadtentwicklungskonzeptes 2030 konkretisiert und umgesetzt werden und welche räumliche Massnahmen ergriffen werden müssen, soll 2015 aufgezeigt werden.

Die dritte und letzte Phase befasst sich ab 2016 mit der eigentlichen Umsetzung der Ortsplanungsrevison. Mit grundeigentümerverbindlichen Nutzungsplänen und Reglementen werden dann die Planungsziele parzellenscharf für alle Grundstücke festgelegt. (egs)