Solothurn
Unwägbares beim Altersheim-Ergänzungsbau: An der Bürgerratssitzung war das St. Katharinen Thema

Im Bürgerrat war der geplante Altersheim-Ergänzungsbau, eine Stützmauer auf dem Weingut und die Besetzung der Kommission auf der Traktandenliste.

Mark A. Herzig
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Das Altersheim St. Katharinen.

Das Altersheim St. Katharinen.

Wolfgang Wagmann

Eine ausserordentliche Bürgerversammlung hat 2018 entschieden, das Thüringenhaus nicht zu verkaufen, die Alterspflege aber im zu erweiternden St. Katharinen zu konzentrieren. Das Thüringenhaus kann die heutigen Anforderungen nicht mehr erfüllen und mit der Zusammenlegung sollen Synergien genutzt werden. Seit Mitte Juli ist das Siegerprojekt für den Erweiterungs- oder besser Ergänzungsbau bekannt. Die Wettbewerbsprojekte werden heute Mittwoch ab 18 Uhr in der Säulenhalle vorgestellt. Es gilt die Zertifikatspflicht.

Über den Planungsstand und das weitere Vorgehen berichtete Bürgergemeindepräsident Sergio Wyniger als Vertreter der Arbeitsgruppe Erweiterungsbau St. Katharinen an der Bürgerratssitzung von Montag. Unwägbarkeiten kennzeichnen die derzeitige Situation: Wenn das Grundstück nicht in die vorgesehene Bauzone zu liegen kommt, muss das ganze Projekt abgebrochen werden, denn dann könnte nicht die für Betrieb und Wirtschaftlichkeit notwendige Kubatur errichtet werden. Ebenso sind Parkplatzreglement und Verkehrserschliessung noch nicht festgelegt. Die Arbeitsgruppe ist mit allen involvierten Stellen in stetigem Austausch und bereitet verschiedene Szenarien auf, um nach Inkrafttreten der Ortsplanungsrevision ohne Verzug den Startschuss geben zu können.

Stützmauer auf dem Weingut in schlechtem Zustand

Auf einer Parzelle des Weingutes in Auvernier hängt eine Stützmauer infolge Geländedrucks auf eine Nachbarparzelle über, sie ist auch sonst in schlechtem Zustand. Die verschobene Natursteinmauer muss dem neu definierten Grenzverlauf angepasst werden, damit der neue Nachbar seine Vorhaben ausführen kann. Die Arbeiten müssen ab Oktober durchgeführt werden, und weil sie nicht vorauszusehen waren, muss jetzt ein Nachtragskredit in Höhe von 20'000 Franken (inklusive Reserven) beantragt werden. Der Bürgerrat stimmte dem Antrag der Rebkommission zu.

Neue Zusammenstellung der Kommission

Der Bürgerrat hat seine Kommissionen für die Legislatur 2021 bis 2025 bestellt: Dabei war die Rechnungsprüfungskommission schon in stiller Volkswahl besetzt worden, ihr gehören an: von der FDP Charlie Schmid und Peter Wagner, von der CVP Claudia Lisibach. Es musste nun noch die mitwirkende aussenstehende Kontrollstelle zu Handen der Bürgerversammlung bestimmt werden. Diese Kontrollstelle ist deshalb notwendig, weil keines der gewählten Mitglieder über den vom Kanton geforderten Fachausweis verfügt. Vorgeschlagen zur Wiederwahl wird die Thomas Beer Treuhand GmbH aus Bolken.

In die acht weiteren Kommissionen wurden gewählt:

Domänenkommission: Rolf Grau, Rolf Heilinger, Georg Kaufmann, Fritz Zimmermann (alle FDP), Alain Walter (CVP).

Forstkommission: Urs Felix Meyer und Matthias Wälti (FDP) sowie Ruedi Blöchlinger, Gadola David, Sabrina Stuber (alle CVP).

Wahlbüro: Stephan Wagmann und Helin Figenergül (FDP), Daniel Lisibach (CVP), sowie als Ersatzmitglieder Michael Bühler (FDP) und Ruedi Blöchlinger (CVP).

Heimkommission: Rolf Grau, Susanna Heilinger, Nathalie Huber (alle FDP), Katharina Frischknecht, Martin Lisibach (CVP).

Einbürgerungs- und Kulturkommission: Susanna Heilinger, Peter Kambli, Rahel Schaad (alle FDP), Roland Kurz, Ayla Susak (CVP).

Finanzkommission: Martin Graf, Markus Jäggi, Fritz Zimmermann (alle FDP), Theres Fröhlicher, Lothar Kind (CVP).

Einsiedeleikommission: Michael Bühler, Helin Figenergül, Corinne Mochon (alle FDP), Theres Fröhlicher, Michèle Lisibach (CVP).

Rebkommission: Martin Graf, Peter Kambli, Martin Sterki (alle FDP), Michael Baumgartner, Roland Kurz (CVP).

Zudem wurden noch Vertretungen in verschiedenen Kommissionen, Stiftungen und Vereinigungen bestimmt.

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