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Solothurner Ferienpass so erfolgreich wie noch nie

In diesem Jahr stiessen die Angebote des Solothurner Ferienpasses auf grosses Interesse bei den Kindern. Noch nie gab es so viele Anmeldungen.

Judith Frei
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Der Solothurner Ferienpass zog dieses Jahr über 1000 Kinder an.

Der Solothurner Ferienpass zog dieses Jahr über 1000 Kinder an.

PD

«Ich möchte gerne mal beim Angebot ‹Lastwagenfahren bei Marti AG› dabei sein», sagt der achtjährige Elia Müller. Dieses Jahr wurde er durch das Fernsehstudio von Jump-tv geführt. Eigentlich wollte er zuerst nicht gehen, doch dann sei er begeistert nach Hause gekommen, da er die Kameras anfassen durfte und sogar selber filmen durft, berichtet seine Mutter. Er ist das 1000. Kind, das einen Ferienpass diesen Sommer gebucht hat.

Elia Müller ist der 1000. Ferienpässler.

Elia Müller ist der 1000. Ferienpässler.

Zvg

«Dieses Jahr hatten wir so viele Anmeldungen wie noch nie», sagt die Leiterin des Ferienpasses, Christina Heiniger. Sie vermutet, dass dieses Jahr coronabedingt viele Familien zu Hause geblieben sind und daher das Angebot des Ferienpasses mehr genutzt wurde. «Das Angebot ist jedes Jahr beliebt. Normalerweise melden sich 800 bis 900 Kinder an, diese Jahr hatten wir über 1000 Anmeldungen», sagt Heiniger.

Letztes Jahr war die Organisation schwieriger als diesen Sommer, weiss die Leiterin. Es haben sich weniger Kinder angemeldet und auch das Angebot war kleiner. Heuer waren wieder fast alle Angebote möglich. «Wir haben geschaut, dass jedes Kind etwas bekommen hat, was ihm oder ihr gefällt», sagt Heiniger. Besonders beliebt seien immer die Angebote mit Tiere, seien es Hunde, Ponys oder Lamas. Auch Besuche bei der Polizei sind beliebt und Sportangebote sind hoch im Kurs.

Den Ferienpass gibt es seit 1979 und er dient dazu, Kindern zwischen 6 und 16 Jahren unvergessliche Sommerferien zu bieten und gleichzeitig die Eltern in den Sommerferien zu entlasten. Für den Ferienpass Solothurn arbeiten 11 Frauen ehrenamtlich. «Ohne die Freiwilligenarbeit, die Sponsoren und die Veranstalter wäre der Ferienpass nicht möglich», weiss Heiniger.

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