Solothurn
Mit viel Kunst und griechischem Essen durch die Stadt: Die sechste Artur findet statt

Das Galerien-Hoping durch Solothurn findet nach einer einjährigen Pause wieder statt.

Judith Frei
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Ausstellung mit Dimitra Charamandas und Oliver Krähenbühl: Im Bild Bilder Dimitra Charamandas.

Ausstellung mit Dimitra Charamandas und Oliver Krähenbühl: Im Bild Bilder Dimitra Charamandas.

Hanspeter Bärtschi

Seit 2015 findet Artur, das Solothurner Galerien-Hopping statt. Für zwei Tagen haben acht Galerien zwischen 14 Uhr und 21 Uhr ihre Türen geöffnet. «Die ursprüngliche Idee ist, dass durch den Anlass die Hemmschwelle eine Galerie zu betreten niedriger wird», erklärt Initiator, Christoph Abbühl. Gleichzeitig sei es auch eine gut Gelegenheit mit den anderen Solothurner Galerien etwas auf die Beine zu stellen.

Letztes Jahr hat die Galerien-Tour nicht stattgefunden und auch dieses Jahr haben die Beteiligten lange überlegt, ob der gemeinsame Anlass durchgeführt werden sollte. Trotz der Unsicherheit sind am kommenden Freitag und Samstag die Türen von acht Solothurner Galerien geöffnet. «Ich sehe das als Experiment und gespannt, ob die Leute auch dieses Jahr trotz Pandemie - kommen», sagt Abbühl.

Eine Tour durch die Stadt

In den Galerien sind unterschiedlichste Kunst zu sehen: Angefangen in der Alstadt in der Freitagsgalerie Imhof sind Bilder vom Künstler Roland Adatte ausgestellt. In der Galerie Artesol sieht man Werke von Thomas Grogg und Miriam Tingeuly. Nur wenige Schritte weiter - in der Galerie von Christoph Abbühl - sind Bilder von Verena Baumann ausgestellt. Das Künstlerduo Gen Atem und Miriam Bossard zeigen ihre Werke in der Galerie Löiegruebe.

Im Haus der Kunst St. Josef wird neben den Bildern von Dimitra Charamandas und Oliver Krähenbühl der Bildband und Kochbuch von Charmandas vorgestellt. Passend dazu kann man griechische Tapas, hergestellt von der Familie Charamandas, geniessen. Im Kunstforum Solothurn sind Werke des japanischen Künstlers Masamichi Yoshikawa zu sehen. Im S11 ist die die Arbeit der Grazer Klangkünstlerin Clara Oppel zu sehen und zu hören, die aus Installation und Sound besteht. Barbara Müller und Stefan Gritsch sind an der Aare im Kunstraum Medici zu sehen.

Die «Artur» hat kein einheitliches Schutzkonzept, die Konzepte sind von Ort zu Ort unterschiedlich.

Artur findet am 29. und 30. Oktober zwischen 14 Uhr und 20 Uhr statt. Mehr Informationen finden sie hier.

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