Solothurn
Mit einer «künstlerischen Performance» meldet sich die Klimastreik-Gruppe zurück

Am Samstag waren in der Stadt Solothurn Aktivistinnen und Aktivisten der Klimastreik-Gruppe Solothurn unterwegs.

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Aktion des Klimastreikkomitees Solothurn auf der St.-Ursen-Kathedrale.

Aktion des Klimastreikkomitees Solothurn auf der St.-Ursen-Kathedrale.

Zvg

Lange hörte man wegen der Coronapandemie nicht viel von ihr – nun hat sich die Klimagruppe Solothurn zurückgemeldet. Am Samstagmorgen fand in der Altstadt eine Aktion der Klima-Aktivistinnen und -Aktivisten statt. Oder wie diese es in einer Mitteilung ausdrücken: «eine künstlerische Performance».

Vier Gruppen mit je vier menschlichen Schildern waren in der Stadt unterwegs. Jedes war zu einem Thema beschriftet, das den Klimawandel betrifft. So befassten sie sich beispielsweise mit dem CO2-Austoss von Autos oder auch mit der heutigen Konsumgesellschaft. Damit es keine Menschenansammlung gab, wenn interessierte Passanten das Gespräch suchten, setzten die Klima-Aktivistinnen und -Aktivisten mit Info-Schildern ausgestattete Leute ein, die anschliessend abseits der Plakat-Tragenden mit den Interessierten sprachen.

In dieser Formation zirkulierten die Gruppen den ganzen Morgen mit der bedrohlichen Audioaufnahme durch die Stadt, blieben stellenweise stehen und liessen die Passanten die Schilder lesen. Um zwölf Uhr fanden sich dann alle auf der St.-Ursen-Treppe ein, wo sie sich mit Abstand aufstellten und die bedrohlichen Klänge des Windsturmes, des Alarmtones und die roboterähnliche Warnung laufen liessen.

Bei der Aktion unterstützt wurden die jungen Aktivistinnen und Aktivisten von den Klima-Grosseltern. Wie es in der Mitteilung heisst, war das Ziel der Aktion, «wieder einmal Präsenz zu zeigen und die Menschen für die kommenden Wahlen aufzurütteln, damit sie für eine umwelt- und menschenfreundlichere Zukunft wählen». (mgt/sz)

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