Solothurn
In der Stadt wird wieder eingekauft, doch es sind noch nicht die Frequenzen von früher

Seit dem 1. März haben die Läden wieder offen. Der Geschäftsführer der Stadt- und Gewerbevereinigung Solothurn zieht ein positives Zwischenfazit. Auch am Märet hat es wieder mehr Besucherinnen und Besucher.

Fabio Vonarburg
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Die Läden sind wieder offen und locken mit Rabatten.

Die Läden sind wieder offen und locken mit Rabatten.

Hansjörg Sahli

Wer durch die Altstadt läuft, ist nicht mehr beinahe alleine. Die Wiedereröffnung der Läden am 1. März hat den Läden wieder neues Leben eingehaucht. Dies zeigt sich auch an den Schlangen, die sich vor den Läden bilden, auch da die Zahl Kundinnen und Kunden in ihnen beschränkt ist.

Charlie Schmid ist der Geschäftsführer der Stadt- und Gewerbevereinigung Solothurn, bei der viele Läden angeschlossen sind. Was zieht er für ein Zwischenfazit? «Ich habe Rückmeldungen erhalten, dass es in der Altstadt gut angelaufen ist.» Profitiert hat man dabei auch vom schönen Wetter Anfang März. Trotz positiver Zwischenbilanz, betont Schmid: «Es sind noch lange nicht die Kundenfrequenzen von früher.» So merke man, dass ein Teil der älteren Kundschaft weiterhin fehle. Auch dass die Restaurants noch nicht offen haben können, spüren die Geschäfte in der Stadt.

Die Schutzmassnahmen würden von den Kundinnen und Kunden gut eingehalten, so der Eindruck von Schmid. «Mittlerweile ist man auch daran gewohnt», sagt er, der auch bei den Kundinnen und Kunden in den letzten Tagen eine grosse Freude spürte, dass die Läden wieder offen sind. «Es geht nicht nur um das Einkaufen», sagt Schmid, «es geht auch darum, etwas unter die Leute zu kommen.»

Auch wieder mehr Leute am Märet

Ebenfalls Freude an den wiedereröffneten Läden hat Elsbeth Lanz, Präsidentin der Interessengemeinschaft Märet. «Am letzten Samstag haben wir gemerkt, dass es wieder mehr Leute in der Stadt hat. Dies ist sicher auf das schöne Wetter zurückzuführen, aber auch auf die wieder offenen Läden.» Der Märet sei aber weitem nicht so gut besucht wie noch vor Corona, so Lanz. «Wir spüren, dass die Restaurants noch nicht offen sind und auch dass viele wegen der Pandemie vorsichtig sind und deswegen noch fernbleiben.»

Die Präsidentin der Interessengemeinschaft hofft, dass der positive Besucher-Trend sich heute Samstag fortsetzt. So schön wie vergangene Woche wird es zwar nicht, doch wie es aussieht, beginnt es erst am Nachmittag zu regnen. «Kein Regen am Samstagmorgen, das ist jede Woche etwas vom Wichtigsten», lacht Lanz.