Solothurn
Hier ist alles möglichst unkompliziert: Auf dem Friedhofplatz gibt es nun die «eifach BAR»

Es soll ein Treffpunkt in Solothurn werden, das neue Lokal auf dem Friedhofplatz. Geschäftsleiterin Andrea Iseli stellt die «eifach Bar» vor.

Fabio Vonarburg
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Neueröffnung «eifach BAR» am Friedhofplatz: Geschäftsleiterin Andrea Iseli.

Neueröffnung «eifach BAR» am Friedhofplatz: Geschäftsleiterin Andrea Iseli.

Hanspeter Bärtschi

Das Wort «einfach» fällt im Gespräch immer wieder. Und nicht nur dann, wenn der Name der neuen Bar auf dem Friedhofplatz genannt wird. «Wir haben vor zwei Wochen einfach geöffnet», sagt Geschäftsleiterin Andrea Iseli. Mit einfach meint sie, dass es kein offizielles Eröffnungsfest gab und dass auf die grosse Ankündigung im Voraus verzichtet wurde – mal abgesehen von Mund-zu-Mund-Propaganda.

Erfolgreich seien die ersten Tage der «eifach BAR» dennoch gewesen, sagt Iseli zufrieden. Die Gäste hätten von Anfang an den Weg in die neue Bar gefunden. Und die Rückmeldungen seien positiv:

«Es gefällt allen, alle finden sich zurecht.»
Die Getränkekarte besteht bewusst nur aus zwei Seiten.

Die Getränkekarte besteht bewusst nur aus zwei Seiten.

Hanspeter Bärtschi

Alles soll möglichst einfach sein, lautet das oberste Credo der neuen Bar. Die Getränkekarte ist auf zwei Seiten beschränkt, pro Kategorie findet sich jeweils nur eine kleine Auswahl. Unter «eifach e rote» finden sich etwa drei Rotweine, unter «eifach e churze» drei Shots. Auch «eifach gäge Hunger» gibt es: Auf Wunsch wird ein Burger aus dem Restaurant zum Alten Stephan in die Bar geliefert oder ein Aperoplättli vom «Fryhof». «Da wir selber keine Küche haben, bot sich die Zusammenarbeit mit den umliegenden Lokalen an», berichtet Iseli.

40 Innen- und 20 Aussenplätze bietet die «eifach BAR», deren Blickfang eindeutig die Dschungel-Tapete ist. Gefolgt vom WC.

Blick auf die Dschungel-Tapete.

Blick auf die Dschungel-Tapete.

Hanspeter Bärtschi

«Wir wollten einfach eine schöne Bar», sagen die beiden Inhaber Silvan Studer und Christian Fluri.

«Eine Bar, in die man einfach kommen kann, ohne sich zu verabreden, da man immer jemanden kennt.»

Auch ihre Geschäftsleiterin haben die beiden gefunden, ohne gesucht zu haben. Bei einem Mittagsessen trafen sie per Zufall Andrea Iseli an, die sich gerade nach einer beruflichen Neuausrichtung sehnte. Respektive wieder zurück in ihre alte Branche wollte – in die Gastronomie.

«Im Büro hat mir die Abwechslung gefehlt», sagt die 33-Jährige, die zuletzt für eine Uhrenfirma arbeitete und davor für den Bund. «Ich habe gemerkt, etwas zieht mich zurück», so Iseli, die einst ihre Lehre im Hotel «al Ponte» abschloss.

Der Mut erstaunt schon, eine Bar mitten in der Pandemie und damit in für die Gastronomie unsicheren Zeiten zu eröffnen. Es sei eine schwierige Situation, aber auch eine Chance. «Leute haben wieder Lust, etwas zu unternehmen», sagt Iseli, die sich in ihrer Rolle als Gastgeberin wohlfühlt. «Da geht mein Herz auf. Die ersten Tage waren ein Erlebnis, und zwar in jeder Hinsicht. Emotional war es ein Feuerwerk.»

Hinweis: Die «eifach BAR» hat jeweils Mittwoch bis Sonntag geöffnet. Montag und Dienstag ist Ruhetag. Weitere Informationen zu den Öffnungszeiten unter: www.eifachbar.ch

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