Solothurn
Das umgestürzte Gerüst an der Barfüssergasse wird abgeräumt

Das Gerüst auf der Barfüssergasse wurde am Dienstagnachmittag abgeräumt. Der Unfallhergang ist noch nicht geklärt.

Judith Frei
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Aufräumarbeiten beim umgestürzten Baugerüst.

Aufräumarbeiten beim umgestürzten Baugerüst.

Hanspeter Bärtschi
«Wir wollen so schnell wie möglich zum Normalzustand zurückkehren und die Sicherheit gewährleisten»,

sagt Boris Anderegg, Leiter Amt für Feuerwehr und Zivilschutz. Er spricht über das Baugerüst, welches sich am Montag am späten Nachmittag von der Mauer des Rathauses gelöst hat und seither die Barfüssergasse und den Zugang zum Gemeindehaus der Stadt Solothurn blockiert.

Am Montag habe man noch nicht mit den Aufräumarbeiten angefangen, da dies durch das Unwetter zu gefährlich gewesen wäre. Am Dienstagmittag hat man angefangen, das Gerüst abzubauen. Dafür musste ein Kran aufgestellt werden, der das Gerüst oben fixierte. Anschliessend wurde das Gerüst, welches auf der Gasse lag, vom Rest, der noch aufrecht stand abgeschnitten, da die Gerüstelement derart ineinander verkeilt waren, dass man sie nicht mehr voneinander trennen konnte.

Mit einem Kran wird das Gerüst abgebaut.

Hanspeter Bärtschi

Unfallhergang noch in Abklärung

Bei den Arbeiten wurde auch ersichtlich, dass die in der Mauer verankerten Halterungen des Gerüsts herausgerissen wurden. Der Unfallhergang ist noch in Abklärung.

Die Arbeiten an der Unfallstelle dauerten so lange, wie es das Wetter und das Tageslicht erlaubte. Das erklärte Anderegg im Vorfeld. Am Mittwoch soll der Zugang zum Gemeindehaus wieder gewährleistet sein.

Das Areal um das umgestürzte Baugerüst ist grosszügig abgesperrt
10 Bilder
Bei diesem Anblick denkt man unweigerlich an eine Kunstinstallation
Die Feuerwehr sichert das Gerüst mit dem Kran
Mit schwerem Gerät wird das Gerüst in Teilstücke zerschnitten
Die Einzelteile werden manuell entfernt
Der Abbauprozess geht Schritt für Schritt
Schon bald ist die Gasse wieder durchgängig

Das Areal um das umgestürzte Baugerüst ist grosszügig abgesperrt

Hanspeter Bärtschi / SZ