Solothurn
Am Montag wird der Kran installiert: Die Sanierung des Schulhaus Kollegium beginnt

Für die Bauzeit wird das Schulhaus Kollegium in Solothurn komplett eingerüstet. Saniert wird das Dach und die Fassade.

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Die Fassade wird saniert.

Die Fassade wird saniert.

Fabio Vonarburg

(mgt/sz) Die Solothurnerinnen und Solothurner haben an der Gemeindeversammlung vom 18. August 2020 dem Kredit für die Fassaden- und Dachsanierung des Schulhauses Kollegium zugestimmt. Die Baubewilligung wurde mittlerweile erteilt. Am kommenden Montag, 8. Februar, erfolgt der offizielle Baustart, wie die Stadt Solothurn in einer Medienmitteilung schreibt.

Das Projekt, das 2,4 Mio. Franken kostet, beinhaltet die Sanierung sämtlicher Fassaden ohne Ersatz der Fenster, die Dachsanierung sowie die wärmetechnische Sanierung des Dachbodens. Insgesamt dauern die Bauarbeiten bis zirka Ende November. Während der gesamten Bauphase werde der Schulbetrieb aufrechterhalten, schreibt die Stadt Solothurn. Die vermietete Wohnung im Dachgeschoss bleibt ebenfalls bewohnt. Die lärmintensiven Arbeiten werden grösstenteils in den Schulferien vorgenommen.

Schulkinder können den Pausenplatz weiterhin nutzen

Das Schulhaus Kollegium wird für die Bauarbeiten komplett eingerüstet. Die Bauplatzinstallation inklusive Baukran wird auf dem Innenhof des Schulhauses, nördlich der Theatergasse, aufgebaut. Die Baustelle wird klar zum Schulinnenhof abgegrenzt und gesichert. Dadurch können die Schulkinder den für sie wichtigen Pausenplatz wie gewohnt nutzen.

Während der Bauzeit kann es zeitweise zu Einschränkungen für den Verkehr im Bereich Theatergasse und Klosterplatz kommen. Die Nachbarschaft wird jeweils entsprechend über die Beschränkungen informiert. Absperrungen und Parkplatzaufhebungen werden zudem signalisiert.

Am Montag wird ein Strassenabschnitt gesperrt

Für die Kraninstallation müssen am Montag, 8. Februar, von 7 bis 18 Uhr die Theatergasse im Bereich der Schulanlage Kollegium gesperrt und während dieser Zeit einige Parkplätze auf dem Klosterplatz temporär aufgehoben werden. Strassensperrung und Aufhebung der Parkplätze erfolgen in Absprache mit der Stadtpolizei und werden vor Ort entsprechend signalisiert.

Die Stadt hält abschliessend in der Mitteilung fest: «Es wird alles daran gesetzt, die Einschränkungen während der Bauzeit für den Verkehr möglichst gering zu halten.»

Das Gebäude gehört seit 350 Jahren zum Stadtbild. 1646 wurde das heutige Schulhaus den Jesuiten als Wohnhaus zur Verfügung gestellt. Das Haus wurde bis 1773 als Jesuitenkollegium genutzt, ab 1833 war im Gebäude die Kantonsschule zu finden. Derzeit sind im Schulhaus Kollegium Schulklassen der Sekundarstufe untergebracht.