Solothurn
Solidaritätsreihe «Kultur sieht pink» war wieder ein voller Erfolg

Vom 6. bis 14. Oktober ging in Solothurn die dritte Ausgabe von «Kultur sieht pink» zugunsten der Krebsliga Solothurn über die Bühne. Die Organisatoren sind zufrieden.

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Kultur sieht Pink 2017 in Solothurn
5 Bilder
Luca Hänni gibt Autogramme
Am Eröffnungsabend mit Kleinkunst trat Poetry Slammerin Léonie Schütz auf
Ebenfalls am Kleinkunstabend dabei: Shila Pandorra beim Pole Dancing
Der Solothurner Rapper Pato taufte sein erstes Album «Es Stück vom Chueche» in der Rothus-Halle Der Solothurner Rapper Pato taufte sein erstes Album «Es Stück vom Chueche» in der Rothus-Halle

Kultur sieht Pink 2017 in Solothurn

zvg

Vor kurzem ging die dritte Ausgabe von «Kultur sieht pink» zu Ende. Rund 800 Gäste reisten teilweise aus dem Graubünden, aus Zürich oder gar aus Deutschland an, um die einzelnen Acts zu sehen. Der gesamte Gewinn der Aktionwoche kommt der Krebsliga Solothurn zu Gute.

Eröffnet wurde die diesjährige Ausgabe traditionellerweise mit einem Kleinkunstabend. Léonie Schütz (Poetry Slam), Minique (Gesang), das Dancerella Studio (Pole Dance) und eine Modeshow begeisterten das zahlreich erschienene Publikum. Da konnte gelacht und mitgesungen werden. Eine Poledance-Einlage von Moderator Christoph Stapfer zeigte dem Publikum, dass der Stangentanz alles andere als einfach ist und hartes Training fordert.

Tags darauf folgte mit dem Auftritt des Solothurner Rappers Pato das nächste Highlight: Rund 150 Fans fanden den Weg in die Rothus-Halle, um bei der Plattentaufe seines ersten Albums «Es Stück vom Chueche» dabei zu sein.

Etwas ruhigere Töne gab es beim Chor Soltrina unter Leitung von Rolf Bischof. Auch als am Donnerstag der Solothurner Schauspieler Mario Fuchs zu einem musikalisch-literarischen Spaziergang lud, folgten einige Gäste und liessen sich durch Texte von Robert Walser begeistern.

Luca Hänni sorgt für Highlights

Als Abschluss der Woche war der Besuch von Luca Hänni sicher der Höhepunkt dieser Kulturwoche. Die ersten «Fännis» fanden sich bereits am Morgen vor der Halle ein, um einen Platz in der ersten Reihe zu ergattern. «Für uns war dieser Anlass auch organisatorisch eine neue Dimension», so der Co-Organisator Remo Streit.

Die Solothurner Vorgruppe «Restless» lieferte mit mehrstimmigem Gesang eine respektable Einstimmung. Mit viel Applaus und Geschrei wurde dann Luca Hänni auf der pinken Bühne empfangen. In rund 90 Minuten unplugged Show zeigte der Musiker eine beeindruckende Leistung und begeisterte nicht nur seine Fans, sondern auch alle Papis und Mamis, welche ihre Töchter zum Konzert begleiten mussten.

Für seine Fans bieten sich wohl nur wenige Möglichkeiten, bei denen sie ihr Idol so nah erleben können. Dass er seine neue Single «Powder» zum ersten Mal live sang, machte den Abend für sie unvergesslich. Mindestens so lange wie er auf der Bühne performte, stand Luca im Anschluss für Fotos, Autogramme und kurze Gespräche mit allen Besuchern zur Verfügung.

Es wird eine Ausgabe 2018 geben

Den Organisatoren von «Kultur sieht pink» ist es somit auch in diesem Jahr wieder gelungen, zahlreiche Geschmäcker und Kulturgenres abzudecken. Wie gross die diesjährige Spende an die Krebsliga ist, wird sich gemäss Remo Streit noch zeigen: «Wir warten nun noch einige Endabrechnungen ab und sind selbst gespannt, ob wir in diesem Jahr trotz der hohen Kosten die Spendensumme noch vergrössern können». So oder so möchte der Verein «Monday’s Kulturmanagement» die Aktionswoche auch im kommenden Jahr wieder durchführen. (mgt)