Feier

So starteten 33 Solothurner Jungbürger in die politische Mündigkeit

Die Jungbürgerinnen und Jungbürger des Jahrgangs 2002 mit Stadtpräsident Kurt Fluri auf der Krummturmschanze.

Die Jungbürgerinnen und Jungbürger des Jahrgangs 2002 mit Stadtpräsident Kurt Fluri auf der Krummturmschanze.

Diese Woche legten 33 Jungbürgerinnen und Jungbürger der Stadt Solothurn ihr Gelöbnis ab.

«Für mich ist es der erste Anlass geselliger Natur. Ich hoffe, ich weiss noch wie ein Apéro geht.» Mit diesen Worten begrüsste Stadtpräsident Kurt Fluri die jungen Erwachsenen auf der Krummturmschanze. Hinsichtlich der ausserordentlichen Situation der letzten Wochen und Monaten, freue es ihn sehr, die Jungbürgerinnen und Jungbürger zu der Feier begrüssen zu können. «Die Jungbürgerfeier steht am Beginn einer hoffentlich endgültigen Wiederbelebung unserer Gesellschaft», so Fluri. Er sei überzeugt, dass diese Phase den Menschen noch lange in Erinnerung bleiben und auch den Weg in die Geschichtsbücher finden wird.

Nach der 90-minütigen Stadtführung kamen die Jugendlichen in den Genuss einer weiteren kleinen Geschichtslektion durch den Stadtpräsidenten. So erzählte er den anwesenden Gästen über den Ursprung und die Entwicklung des Alten Spitals, wo nach der Vereidigung und dem Apéro die Feier bei einem gemeinsamen Abendessen im Sommergarten ihren Abschluss fand.

Einladung zur Teilnahme am politischen Leben

Aber zurück in die Gegenwart: Am Donnerstagabend waren auf der Krummturmschanze 33 Jungbürgerinnen und Jungbürger versammelt. Zur Jungbürgerfeier des Jahrgangs 2002 waren insgesamt 82 junge Erwachsene eingeladen worden. «Im Vergleich ein ziemlich kleiner Jahrgang», meint Fluri. Doch immerhin seien mit 40 Prozent der Eingeladenen mehr erschienen als in den vergangenen paar Jahren. Und doch sind das deutlich weniger als im Rekordjahr 2004, als 60.8 Prozent aller Eingeladenen an der Feier teilgenommen haben.

Bevor der Stadtpräsident schliesslich zur Gelöbnisabnahme der Jungbürgerinnen und Jungbürger kam, referierte er über die Rechte, die die jungen Erwachsenen mit dem Eintritt in die politische Mündigkeit erhalten. Ab diesem Jahr seien diese dazu eingeladen und aufgefordert, sich über bestimme Fragen rund um das Zusammenleben und unsere Gesetzgebung Gedanken zu machen und darüber zu entscheiden. Dies sei ein Recht, für das viele Millionen Menschen auf der Welt kämpfen würden und bereit seien, ihre Freiheit und ihr Leben aufs Spiel zu setzen. «Also, bitte wählen und stimmen sie, damit sie politisieren und nicht mit ihnen politisiert wird», bestärkt Fluri die Jungen.

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