Solothurn
So sollen die neuen Turnhallen beim Schulhaus Hermesbühl aussehen

Der Projektwettbewerb für den Neubau von zwei übereinanderliegenden Turnhallen im Solothurner Schulhaus Hermesbühl ist entschieden. Das Projekt «Tripiti» hat sich gegen fünf weitere durchgesetzt.

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Visualisierung des Siegerprojekts „Tripiti“
13 Bilder
So sehen die beiden Turnhallen vom Hermesbühl heute aus.
Turnhalle Hermesbühl
Das Siegerprojekt «Tripiti» innen
Das Modell von «Tripiti»
2. Rang: «Liaison»
So hätte beim Projekt «Liaison» die Turnhalle innen ausgesehen.
3. Rang: Projekt «Jura»
«Jura» innen
Das Projekt «Arena» wurde nach dem ersten Beurteilungsrundgang nicht mehr weiterverfolgt.
Ebenso das Projekt «Körper + Geist»...
... und «Periskop»
Die sechs besten Projekte werden im Jurasaal in der Jugendherberge Solothurn ausgestellt

Visualisierung des Siegerprojekts „Tripiti“

Zur Verfügung gestellt

Die Jury (siehe Kasten) wählte unter sechs Vorschlägen das Projekt «Tripiti» der Architekten Peter Moor GmbH Zürich / Daniel Bieri Architekten SWB / Baumanagement Oberdorf einstimmig zum Sieger, wie die Stadt Solothurn am Mittwoch mitteilt. Der Juryentscheid sei der Baukommission an der Sitzung vom 19. Februar 2013 vorgestellt worden. Voraussichtlich wird «Tripiti» am 26. März 2013 im Gemeinderat diskutiert.

Die Jury

Sachpreisrichterinnen und -richter

Matthias Anderegg (Vertreter des Gemeinderats), Irène Schori (Schuldirektorin), und Nadine Brülhart (Schulleiterin Hermesbühl)

Fachpreisrichterinnen und -richter

Andrea Lenggenhager (Leiterin Stadtbauamt), Pascale Guignard (Guignard und Saner Architekten Zürich), Pat Tanner (mlzd Architekten Biel), und Lukas Reichmuth (Chef Hochbau).

11 Millionen Franken sind im Finanzplan für das Vorhaben reserviert, wie Andrea Lenggenhager, Leiterin Stadtbauamt Solothurn und Jurymitglied, auf Anfrage sagt.

Seit Oktober 2011 ausgeschrieben

Am 1. Februar 2011 hatte der Gemeinderat Solothurn beschlossen, auf den Bau eines neuen Lehrschwimmbeckens im Schulhaus Hermesbühl zu verzichten und die beiden neuen Turnhallen übereinander zu bauen (wir berichteten). Daraufhin beauftragte die Baukommission das Stadtbauamt mit der Durchführung eines selektiven Wettbewerbs für den Neubau der Turnhallen.

Öffentlich ausgeschrieben wurde der Wettbewerb am 7. Oktober 2011. Die Wettbewerbsaufgabe lautete wie folgt: «Mit dem Ersatzneubau von zwei übereinander liegenden Turnhallen soll eine optimale Infrastruktur geschaffen werden, welche den heutigen Anforderungen (Grösse und Funktionalität) von Turnhallen Rechnung trägt. Der Ersatzneubau soll sich in einer angemessenen Weise in das historische Ensemble der Gesamtanlage einfügen und für die Stadt Solothurn eine wirtschaftlich tragbare Lösung darstellen.»

28 Bewerbungen

In mehreren Ausscheidungsrunden beurteilte, analysierte und evaluierte die Jury die eingegangenen 28 Bewerbungen und qualifizierte sechs Teams für den Projektwettbewerb. Verschiedene Spezialisten aus den Bereichen Sportanlagebau, Haustechnik, Brandschutz, Kostenmanagement sowie der Kantonalen Denkmalpflege, unterzogen dann die sechs eingereichten Projekte einer Vorprüfung.

Die Jury beschloss folgende Rangierung:

1. Rang «TRIPITI» Peter Moor Architekten GmbH ETH SIA, Zürich / Daniel Bieri Architekturatelier, Oberdorf und folgendem Team: Barbara Holzer Landschaftsarchitektin FH MLA BSLA, Zürich; Ingenieurbüro Heierli AG, Zürich; R + B engineering ag, Zürich; Raumanzug GmbH, Zürich

2. Rang «liaison» ARGE Rykart Architekten AG, Gümligen und folgendem Team: sattlerpartner architekten + planer AG, Solothurn; E‘xact Kostenplanung AG, Worb; 4d AG Landschaftsarchitekten BSLA, Bern; BSB + Partner, Ingenieure und Planer, Solothurn; Gruneko Schweiz AG, Basel; Toneatti Engineering AG, Bern; Grolimund + Partner AG, Bern

3. Rang «JURA» maj Architekten ag, Neuenegg mit Weber + Brönnimann AG, Bern und Ingenieurbüro IEM AG, Bern

Die folgenden drei Projekte wurden nach dem ersten Beurteilungsrundgang nicht mehr weiter verfolgt:

• «ARENA» Caramel Architekten ZT GmbH, Wien und folgendem Team: Kloesch & Richter GmbH, Wien; Yewo Landscapes e.U. - Di Dominik Scheuch, Wien; Werkraum Wien Ingenieure ZT GmbH, Wien; TB Kaeferhaus GmbH, Wien

• «KÖRPER + GEIST» Bauart Architekten und Planer AG, Bern und folgendem Team: PBK AG, Zürich; w + s Landschaftsarchitekten AG, Solothurn; Schnetzer Puskas Ingenieure, Bern; Amstein + Walthert Bern AG, Bern

• «PERISKOP» ssm architekten ag, Solothurn und folgendem Team: Rogger Ambauen AG, Emmenbrücke; david & von arx landschaftsarchitktur GmbH, Solothurn; Tschopp Ingenieure GmbH, Bern; Enerconom AG, Solothurn

Die eingereichten Projekte sind von Mittwoch, 27. Februar, bis Donnerstag, 7. März 2013, im Jurasaal der Jugendherberge am Landhausquai 23 in Solothurn ausgestellt. Interessierte Personen können die Ausstellung Werktags und am Samstag zwischen 11.00 Uhr und 17:00 Uhr besichtigen. (ldu)