Solothurn

So soll die Wasserstadt einmal aussehen

Die neue wasserstadtsolothurn ist in ihrer Entwicklungsgeschichte einen Schritt weiter: Das Architekturbüro Herzog & de Meuron hat in den letzten Monaten das Projekt vollständig überarbeitet und aktuellsten Erkenntnissen und Bedürfnissen angepasst.

Eine Aareschlaufe, eine grüne Insel, ein Bootshafen und viele Häuser. So präsentiert sich die neue Wasserstadt. Das Modell wurde vom Architekturbüro Herzog & de Meuron überarbeitet, Architekt Robert Hösl stellte das modifizierte Projekt am Mittwoch in Solothurn vor. Dieses umfasst mehrere Optimierungen. So wurden unter anderem die Bedürfnisse in persönlichen Gesprächen mit 150 der heute über 400 Interessenten abgeklärt.

Vor allem die höhere Anzahl an Wohnungen im Vergleich zum ersten Projektentwurf sowie die Quartiergestaltung mit zahlreichen Freiräumen, Plätzen und der über ein Kilometer langen Seepromenade seien hervorzuheben, so Hösl.

Zwei Strassen

Die Bebauung im neuen Quartier folgt der geschwungenen neuen Flussschlaufe. Die Siedlung baut sich aus zwei ringförmigen Strassen und vier niedrig gehaltenen Gebäudereihen entlang des Wassers auf. Die Insel soll in grossen Teilen der Natur überlassen werden, um die baulichen Eingriffe ökologisch zu kompensieren.

Ivo Bracher, Verwaltungsratspräsident der wasserstadtsolothurn AG, zeigte sich überzeugt, dass die ersten Häuser der neuen Wasserstadt in vier Jahren bezugsbereit sein könnten, sofern der politische Wille da sei.

Bereits das zweite Modell

Die wasserstadtsolothurn AG wurde vor knapp zweieinhalb Jahren mit dem Ziel gegründet, das Projekt Wasserstadt voranzutreiben. Nach der Sanierung der ehemaligen Mülldeponie sollte das Gebiet nachhaltig entwickelt werden. Ein einzigartiger Stadt- und Landschaftsraum sollte entstehen, so die Idee.

Herzog & de Meuron hatten bereits 2006/2007 ein erstes Projekt vorgestellt. (ldu)

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