Heso-Split

So frisch wie an der Heso kriegt man kaum irgendwo Berliner – aber wie werden sie hergestellt?

Francis Spiess erklärt, wie die Heso-Berliner hergestellt werden

Francis Spiess erklärt, wie die Heso-Berliner hergestellt werden

Die Heso-Berliner sind bei den Besuchern besonders beliebt. Aber wie werden sie eigentlich hergestellt?

Seit zehn Jahren werden an der Heso Berliner vor den Augen der Besucher produziert. Wie genau die Herstellung abläuft, haben wir uns von Francis Spiess, Geschäftsführer igu beck, erklären lassen.

«Die gehen weg wie warme Berliner», sagt Francis Spiess und lacht. Und in der Tat, die Schlange vor seinem Stand ist lang. Wieviele der fritierten Köstlichkeiten er an der Heso bereits verkauft hat, kann der Geschäftsleiter von igu beck nicht sagen. «Es sind sehr viele, die Leute lieben unsere Berliner.» Nur wenige Sekunden später bestätigt sich seine Aussage: «So frisch wie an der Heso bekommt man Berliner sonst nicht nirgends», erklärt eine Besucherin. Ihre Begleitung verrät: «Wir kommen hauptsächlich wegen den Berlinern an die Heso.» 

Am Stand 303 können die Besucher alle Schritte der Berliner-Herstellung mitverfolgen. Im 90-Minuten-Takt wiederholt sich der Vorgang, damit es nicht noch zu Engpässen kommt: Zuerst wird der rohe Teig portioniert. Anschliessend landet er auf einer speziellen Platte, die aus dem grossen Teig viele kleinere Teigbällchen formt. Doch bevor die rohen Berliner in der Friteuse landen, müssen sie im Wärmeschrank ruhen, sodass der Teig noch etwas aufgehen kann. Nach etwa 12 Minuten geht's ab ins heisse Ölbad. Dort werden sie insgesamt fünf Mal gedreht, bis sie schliesslich noch mit Marmelade gefüllt und fein mit Puderzucker bestäubt werden. (chg)

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