Weissenstein
Seilbahn-Streit: Rücktritt beim Heimatschutz-Vorstand

Der Entscheid, das Thema Weissenstein-Seilbahn vor das Bundesveraltungsgericht zu bringen, führt im Vorstand des Solothurner Heimatzschutzes zu Spannungen. Thomas Steinbeck ist aus dem Vorstand ausgetreten.

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Soll ersetzt werden: Die historische "Sesseli"-Bahn auf den Solothurner Weissenstein (Archiv)

Soll ersetzt werden: Die historische "Sesseli"-Bahn auf den Solothurner Weissenstein (Archiv)

Keystone

Der Solothurner Heimatschatz habe durch sein Engagement in dieser Sache zahlreiche Mitglieder verloren, sagte der Präsident des Solothurner Heimatschutzes Philip Gressly gegenüber dem Schweizer Radio DRS in einem Interview. Man habe aber auch Neuzugänge verzeichnet.

Man verstehe den Unmut in der Bevölkerung. Gressly betonte aber, dass der Heimatschutz nicht die Verantwortung für den bisherigen Stillstand trage, wenn auch eine Mitschuld an der erneuten Verzögerung durch den Weiterzug des Falles an das Bundesverwaltungsgericht.

Der Weiterzug wurde vom Schweizerischen Heimatschutz beschlossen. Die Solothurner Sektion trage diesen Entscheid aber mit.

Der ausgetretene Thomas Steinbeck gab gegenüber Radio DRS bekannt, dass er sowohl aus dem Solothurner wie auch aus dem Schweizer Heimatschutz ausgetreten sei. (cze)