Langendorf

Schulergänzende Tagesstrukturen nun unter einem Dach

Kita Chutzenäscht wird neu durch die Gemeinde finanziert.

Kita Chutzenäscht wird neu durch die Gemeinde finanziert.

Langendorf üpernahm mit dem Beginn des Schuljahres die schulergänzenden Tagesstrukturen. Ein Ziel der laufenden Legislaturperiode. Der Schülerhort, der Mittagstisch und die Spielgruppe wurden zusammengeführt und gesichert.

Die Einwohnergemeinde Langendorf übernahm mit dem Schuljahresbeginn im August die schulergänzenden Tagesstrukturen. Damit wurden bereits vorhandene Angebote organisatorisch zusammengeführt und mittelfristig gesichert. Es sind dies der Schülerhort, der Mittagstisch und die Spielgruppe. Am dritten August konnte das neue Angebot in den bisherigen Räumen starten. Die Kinderkrippe für vorschulpflichtige Kinder wird privat weitergeführt.

Auch bisher schon von der Gemeinde unterstützt

Mit der Übernahme und Koordination der schulergänzenden Tagesstrukturen erreicht der Gemeinderat ein gesetztes Ziel der laufenden Legislaturperiode. Gleichzeitig trägt er dem Ruf einer familienfreundlichen Gemeinde Rechnung. Im Vorfeld wurde seit September 2018 vom Gemeinderat eine Arbeitsgruppe unter der Leitung von Gemeinderätin Barbara Obrecht Steiner eingesetzt. Mit dem Ja der Gemeindeversammlung im Dezember 2019 konnte in den letzten Monaten die konkrete Umsetzungsarbeit vollzogen werden.

Bisher vorhandene Angebote waren stark vom Engagement einzelner Personen abhängig. Während die Kinderkrippe «Sunneschyn» und der Schülerhort privat von Verena Roth geführt wurden, existierte der «Mittagstisch» als Verein. Dazu kam die Spielgruppe «Lummerland» für Vorschulkinder unter der Leitung von Sadet Kratochwil als Einzelfirma. Für die Gemeinde bestand unter der bisherigen Ausgangslage stets eine gewisse Unsicherheit hinsichtlich Kontinuität der Angebote. Alle Angebote wurden im Übrigen schon bisher direkt oder indirekt durch die Gemeinde finanziell unterstützt.

Handlungsbedarf angezeigt und schliesslich ein Gewinn

Veränderungen zu den bisherigen Lösungen drängten sich von verschiedenen Seiten auf. Auch steigt der politische Druck auf die Gemeinden, für schulergänzende Tagesstrukturen zu sorgen. Für alle ein Gewinn

Aus pädagogischer Sicht ist die Vereinigung aller Angebote ein Gewinn. Die nun unkomplizierte mögliche Vernetzung mit der Schule etwa ermöglicht die kurzfristige Platzierung eines fremdsprachigen Kindes zwecks rascher Integration im Schülerhort oder die Unterstützung der Schule durch eine Betreuungsperson bei kurzfristigem Ausfall einer Lehrkraft. Diese übergreifende Zusammenarbeit war zuvor nicht möglich.

Aus einzelnen grossen Engagements sind nun auch Synergien geschaffen worden. Eine organisatorische Vereinfachung bietet sich zudem für die Eltern, welche die verschiedenen Angebote nun vom gleichen Anbieter beziehen können.

Erste Erfahrungen seien gemäss Barbara Obrecht Steiner positiv ausgefallen. Um auch das Ferienangebot längerfristig aufrechterhalten zu können, hofft die Betriebskommission aber auf höhere Belegungszahlen in der Ferienzeit. Für die strategische Führung der schulergänzenden Tagesstrukturen ist eine Betriebskommission der Gemeinde eingesetzt worden. Die Aufsicht obliegt der Gemeinde.

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